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Wie macht man eine Seifenblase? - Anleitung für eine perfekte Seifenblase

Seifenblasen sind die "Kugeln der Götter": Als schwebende Träume, die flüchtig und schillernd zerplatzen, begeistern sie Kinder und Erwachsene. Perfekte Seifenblasen sind ohne viel Aufwand leicht selbst gemacht.

Originelle Seifenblasen machen mit speziell geformten Teilen
Originelle Seifenblasen machen mit speziell geformten Teilen

Was Sie benötigen:

  • Seifenblasenmischung (gekauft oder selbst gemacht)
  • Strohhalme
  • größere Ringe aus Kunststoff oder Metall
  • kleinere Trichter

So macht man Seifenblasen

  • Seifenblasen, die Sie aus normaler Seifenlauge herstellen, enttäuschen. Sie sind klein und platzen schnell. Für große und dazu noch stabile Seifenblasen benötigt man spezielle Mischungen. Diese können Sie kaufen, aber auch leicht selbst herstellen, wobei man mit den Zutaten etwas experimentieren muss.
  • Den meisten Rezepten ist Glyzerin beigemischt, was die Haltbarkeit verbessert. Probieren Sie folgendes Rezept: Mischen Sie 50 % Wasser mit 40 % Reinigungs- oder Waschmittel und 3 - 5 % Glyzerin. Dann fügen Sie noch zwei Teelöffel in warmem Wasser aufgelösten Puderzucker je Liter Seifenlauge hinzu.
  • Zum perfekten Aufblasen der Seifenblasen eignet sich ein Strohhalm, dessen Ende man kreuzweise aufschneidet und auseinanderspreizt. Dies fördert die Rundung und Größe der Blase.
  • Mit kleinen Pfeifen aus Ton und mit Trichtern sind leicht Seifenblasen gemacht. Das breite Ende des Trichters kommt dabei in die Seife, in das schmale blasen Sie hinein. So entstehen bei vorsichtigem Blasen schon richtig große Seifenblasen.
  • Auch mit Ringen oder Figuren aus Metall oder Kunststoff lassen sich große Blasen herstellen. Wichtig ist, dass alle Teile vorher mit Seifenlösung benetzt werden, sonst platzt die Blase an einer trockenen Stelle.
  • Spielereien mit Seifenblasen: Besonders gelungenen Seifenblasen können Sie kleine, in die Seifenlauge getauchte Papierfiguren anheften und mit auf die Reise schicken. Auch ineinander liegende Seifenblasen sind mit etwas Geschick leicht gemacht, indem man mit einem benetzten Strohhalm vorsichtig eine Seifenblase durchsticht und dann innen eine weitere aufbläst. Und bei winterlichen Minusgraden können Sie Seifenblasen sogar zu Eisblasen gefrieren lassen. Das geht auch im Gefrierschrank, wenn man die Blasen in einem kleinen Glas vorsichtig dort hineinbringt.
  • Besonders haltbar sind Seifenblasen übrigens, wenn Sie die Seifenblase in einem Einmachglas auf einen kleinen Sockel drapieren und das Glas dann verschließen. So ist die Seifenblase nämlich vor Staub, Austrocknen und Luftstößen geschützt. Der Rekord soll angeblich bei fast einem Jahr liegen.
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