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Wie macht man ein Lagerfeuer?

Nichts ist so romantisch wie ein Abend unter freiem Himmel am Lagerfeuer. Die richtige Lagerfeuerstimmung kommt allerdings nur auf, wenn das Feuer auch wirklich schön brennt und einem nicht die ganze Zeit der Rauch in die Augen bläst. Um den Abend also nicht nur mit Pusten und dem Umherschieben Ihrer Sitzgelegenheit zu verbringen, sollten Sie vor dem Zündeln einige Hinweise zum Lagerfeuer machen zur Kenntnis nehmen.

Nichts geht über einen romantischen Abend zu zweit am Lagerfeuer.
Nichts geht über einen romantischen Abend zu zweit am Lagerfeuer.

Was Sie benötigen:

  • Zundermaterial
  • Äste oder Holzscheite
  • Steine zur Begrenzung der Feuerstelle

Das richtige Holz für ein Lagerfeuer

  1. Um ein Lagerfeuer zu machen, brauchen Sie vor allem eines: Holz! Entscheidend ist aber auch, um was für Holz es sich handelt. Brechen Sie auf keinen Fall frisches Holz von irgendwelchen Bäumen ab! Damit schaden Sie nicht nur den Bäumen, sondern machen sich auch ihren romantischen Abend am Lagerfeuer kaputt. Denn: Frisches Holz brennt so gut wie gar nicht, qualmt aufgrund der vielen Feuchtigkeit darin aber umso mehr.

  2. Verwenden Sie auf keinen Fall behandeltes Holz von alten Möbelstücken oder Ähnlichem. Durch das Verbrennen von Lack können etwa gesundheitsschädliche Giftstoffe freigesetzt werden, die Sie lieber nicht einatmen sollten.

  3. Am besten eignet sich unbehandeltes Holz, das schon eine Weile gelegen hat. Von selbst abgebrochene Äste sind ideal für ein Lagerfeuer, solange sie noch nicht morsch sind. Am besten sind trockene und harte Hölzer. Diese qualmen kaum und brennen lange.

  4. Sammeln oder besorgen Sie Äste bzw. Holzscheite in verschiedener Größe. Einige dünne Stücke für den Anfang und mehrere Dicke für später. Wieviele Sie brauchen hängt natürlich davon ab, was für Holz Sie verwenden und wie lange das Lagerfeuer brennen soll. Für zwei, drei Stündchen an einem relativ großen Feuer reicht in der Regel Schubkarrenladung aus.

  5. Außer Holz brauchen Sie meistens noch etwas Zunder, um das Feuer anzubekommen. Dazu eignen sich ein paar sehr kleine trockene Stöckchen, etwas Zeitungspapier oder etwas Ähnliches. Besonders gut funktioniert auch die abgeblätterte weiße Rinde des Birkenbaums oder getrocknete Torffasern. Wer es etwas bequemer mag, kann aber auch auf handelsübliche Grillanzünder zurückgreifen. Dabei eignet sich besonders die umweltreundliche Variante aus Holzspänen und Wachs gut für ein Lagerfeuer.

Das Anzünden des Feuers

  1. Achten Sie darauf, dass es an dem Platz Ihrer Wahl auch wirklich erlaubt ist ein Lagerfeuer zu machen. Begrenzen Sie außerdem die Lagerfeuerstelle mit ein paar großen Steinen und entfernen Sie alle brennbaren Materialen aus der Nähe der Lagerfeuerstelle.
  2. Zum Anzünden des Lagerfeuers schichten Sie zunächst nur eine kleine Pyramide aus Ihrem Zundermaterial auf und zünden diese an.

  3. Wenn der Zunder richtig brennt, können Sie nach und nach ein paar dünne Äste/Holzscheite auf das Feuer legen. Achten Sie, darauf, nicht zu schnell dicke Äste aufzulegen, da Sie das Feuer so ersticken können.

  4. Je mehr das Lagerfeuer in Gang kommt, desto dickere Stücke können Sie auflegen. Wenn Die richtig dicken Hölzer erstmal gut brennen, brauchen Sie keine kleiner mehr nachzulegen. Meist genügt es dann, alle halbe Stunde eine dickes Stück reinzuschmeißen. Das A und O beim Anzünden eines Lagerfeuers ist somit die richtige Vorbereitung.

  5. Bevor Sie gehen sollten Sie darauf achten, dass das Feuer vollständig abgebrannt ist. Lassen Sie eine Lagerfeuer niemals unbeaufsichtigt brennen!

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