Wie mache ich einen Heiratsantrag?

Ja, ich will! Der richtige Heiratsantrag ist der Anfang einer glücklichen Ehe. Ja, ich will! Der richtige Heiratsantrag ist der Anfang einer glücklichen Ehe.
Sie sind sich absolut sicher, die oder den Richtigen gefunden zu haben, mit dem Sie Ihr ganzes Leben verbringen wollen, mit dem Sie alt werden wollen und den Sie immer an Ihrer Seite haben wollen – kurz gesagt – Sie wollen Ihren Partner heiraten? Doch dazu gehören immer Zwei, dass heißt Sie müssen Ihn fragen, ob Er / Sie das auch will. Doch das ist manchmal gar nicht so einfach und oftmals eine delikate Angelegenheit weshalb man sich vorher fragen sollte: Wie mache ich einen Heiratsantrag?
Bertram Maria Keller
11.05.2010 Bertram Maria Keller
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Richtiger Zeitpunkt
  • ruhiger oder besonderer Ort
  • richtige Wortwahl
  • kurze romantische Rede
  • Verlobungsringe
  • Champagner
  • 2 Gläser
  1. Am Wichtigsten ist erstmal der richtige Zeitpunkt für den Heiratsantrag. Solche Fragen stellt man weder zwischen Tür und Angel, noch mal kurz in der Mittagspause, sondern zu einem Zeitpunkt, an dem Beide entspannt sind und Ruhe haben. Es sollte keine Hektik um Sie herum herrschen und der Partner, den man fragen will, sollte in keiner Stresssituation stecken oder gar gehetzt sein.
  2. Auch der Ort, an dem man einen Heiratsantrag macht, sollte gut gewählt sein, schließlich kann diese Frage ihr gesamtes Leben verändern – positiv wie auch negativ. Was ist, wenn sie nein sagt oder nur ein bisschen zu lange zögert, was auch oft zu Verstimmungen zwischen Ihnen führen kann. Es kann ein ganz besonderer Ort sein vielleicht im Urlaub, auf einem Berggipfel oder auch ganz einfach im Stadtpark, doch um Sie herum sollte Ruhe und Zufriedenheit herrschen. Auch zuhause im ganz normalen Alltag kann man einen romantischen Heiratsantrag am Küchentisch machen – wichtig ist, dass sich beide an diesem Ort und zu dieser Zeit absolut wohl und geborgen fühlen, denn nur dann fällt die Antwort auch ehrlich und meist wohlwollend aus.
  3. Kernpunkt des Heiratsantrags ist natürlich die Wortwahl. Vom „Willst du mich heiraten?“ bis „Wollen wir zusammen den Bund der Ehe eingehen?“ ist im klassischen Sinne alles möglich. Unmöglich ist die Form, die gar keine Frage beinhaltet, wie „Ich will dich heiraten!“ oder noch schlimmer „Ich will, dass wir heiraten!“ Schließlich soll es kein Befehl, sondern eine Frage sein – nicht vergessen!
  4. Aber auch die Worte davor sind äußerst wichtig, schließlich platzt man ja nicht einfach so mit der Türe ins Haus. Überlegen Sie sich vor Ihrem Heiratsantrag ein paar romantische Worte, erzählen Sie Ihrem Partner etwas über ihn und auch ein wenig über sich. Nennen Sie ihm Gründe, warum Sie immer mit ihm zusammen sein möchten, warum Sie sich diesen Schritt überlegt haben und warum Sie dieses Gespräch so wichtig finden. Wenn der Partner sich langsam darauf einstellen kann, dass nach diesem Vorwort bald die so wichtige Frage kommt, ist er weniger überfahren und kann besser darauf antworten.
  5. Überlegen sollte man sich auch die Haltung dem oder der Befragten gegenüber. Der Kniefall, wie das einst mal Standart war ist heutzutage sicherlich überholt, doch Romantiker alter Schule sind noch immer höchst entzückt. Klassisch ist auch, seine oder ihre Hand dabei zu halten, diese zu küssen und sie dann zu fragen. Ein No Go ist und bleibt auf jeden Fall grundsätzlich, diese entscheidende Frage NICHT persönlich zu stellen, sprich am Telefon, schriftlich oder gar per sms oder E-Mail. Vergessen Sie das – ein Heiratsantrag sollte, nein MUSS immer persönlich gestellt werden.
  6. Und was kommt danach? Lautet die Antwort „Ja“ wäre es äußerst galant, sofort einen Verlobungsring aus der Tasche zu ziehen und die Champagner-Korken knallen zu lassen, denn das ist doch ein Grund zu feiern. Sollte die Antwort „Nein“ sein, sollten Sie sich mit gesenktem Blick zurück ziehen – sorry!
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