Ramadan – Begriffserklärung

  • Es steht mal wieder der Ramadan an und Sie haben keine Ahnung, wie lange er eigentlich geht und was er bedeutet. Vielen Menschen geht es so wie Ihnen.
  • Der Begriff stammt aus dem Arabischen und bedeutet „brennende Trockenheit und Hitze".
  • Genau diese Hitze beschreibt das Gefühl im Bauch, wenn der Durst eintritt. Die ursprüngliche Funktion der Fastenzeit war dabei, den Gläubigen dabei zu helfen, sich von den Sünden zu befreien, sich selbst zu finden und in sich hineinzuhorchen. Andere wiederum behaupten, dass der Begriff auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass das Fasten die Sünden ausbrennt. Die Pflicht zum Fasten begann im Jahr 624, als nach Überlieferung der Koran zu den Menschen kam.
  • Seitdem fasten und beten Gläubige einen Monat lang. Das Fasten selbst zählt zu den fünf Grundbestandteilen des Islam und ist somit eines der Dinge, die jeder Gläubige machen sollte.

Wie lange die Fastenzeit geht

  • Beim Ramadan handelt es sich um den 9. Monat im islamischen Kalender und ist somit ein Monatsname – genau wie März oder September. Dieser Kalender basiert im Gegensatz zu herkömmlichen Kalendern nicht auf der Sonne, sondern auf dem Mond. Durch die daraus resultierende Verschiebung beginnt der Ramadan jedes Jahr an einem anderen Zeitpunkt. Der Mond hat auf keinem Fall Einfluss darauf, wie lange die Fastenzeit geht.
  • Der Beginn der Fastenzeit hängt vom Zeitpunkt der Sichtung der Mondsichel ab. Er dauert in der Regel 29 Tage bis 30 Tage.
  • Auch in Deutschland lebende Muslime dürfen die Fastenzeit zelebrieren. Sie bekommen nicht arbeitsfrei, werden aber in der Vorgehensweise während der Fastenzeit von Unternehmen unterstützt.