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Wie lange dauert Herpes? - So lindern Sie die Beschwerden

Es spannt und kribbelt, kurze Zeit später zeigen sich die ersten Rötungen auf der Lippe, dann mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen – ein Herpes labialis ist ausgebrochen. Die meisten Menschen leiden unter einem Herpesbefall, da es zum einen schmerzhaft sein kann, zum anderen durch die auffällige Stelle am Mund besonders ins Auge fällt. Mit einigen Hausmitteln können Sie die Heftigkeit der Beschwerden aber lindern, damit der Herpes nicht so lange dauert.

Eiswürfel lindern die Entzündung bei Herpes.
Eiswürfel lindern die Entzündung bei Herpes.

Was Sie benötigen:

  • Schwarzer Tee
  • Eiswürfel
  • medizinischer Honig
  • Teebaumöl
  • Aloe vera

Damit die Infektion nicht lange dauert

  • Herpes labialis, der sogenannte Lippenherpes, wird durch eine Infektion mit Viren hervorgerufen. Die Viren verstecken sich an Nervenenden und verbringen hier lange sozusagen schlafend ihre Zeit. Wenn Ihre Abwehrkräfte geschwächt sind, dauert es nicht lang, die Herpesviren erwachen und bereiten Ihnen eine unangenehme Zeit.
  • Grundsätzlich sollten Sie daher darauf achten, was bei Ihnen den Herpes auslöst. Meistens handelt es sich um Sorgen oder Stress, ekelerregende Situationen oder grippale Infekte. Wenn Ihnen bewusst geworden ist, warum der Herpes entsteht, können Sie die eigentliche Ursache angehen. Herpes ist häufig nur ein Symptom.
  • Die Bläschen, die sich bilden, beziehungsweise die darin enthaltene Flüssigkeit ist stark ansteckend. In der Zeit, in der Herpes Ihnen Beschwerden macht, sollten Sie daher niemanden küssen.
  • Die Viren können sich aber auch vermehren, wenn Sie gemeinsame Servietten, Geschirr oder Besteck benutzen. Verzichten Sie darauf und nutzen Sie Ihr Eigenes.
  • Auf jeden Fall müssen Sie vermeiden, mit Ihren Händen nicht die infektiösen Bläschen zu berühren. Dadurch können Sie die Viren an andere Körperstellen bringen, die dort weitere Entzündungsherde bilden. Häufig betroffen ist die Wange oder die Nase. Auch eine Bildung eines Genitalherpes ist möglich.
  • Wenn ein Herpes-Schub sich durch die ersten Anzeichen möglich macht, sollten Sie sofort mit Hausmitteln anfangen, die betroffene Haut zu behandeln.
  • Ein Herpesbefall dauert in der Regel eine Woche. Mit verschiedenen Mitteln können Sie die lange Zeit etwas erträglicher machen.

Herpes mit Hausmitteln lindern

  • Um einen Herpesbefall erträglicher zu machen und die lange Zeit, die der Ausbruch dauert, unter Umständen zu verkürzen, bieten sich verschiedene Hausmittel an, die Sie ausprobieren können.
  • Nahezu in jedem Haushalt vorhanden ist Schwarzer Tee. Nehmen Sie einen Teebeutel, übergießen ihn mit kochendem Wasser und lassen den Tee einige Minuten ziehen. Wenn der Teebeutel auf eine angenehme Temperatur abgekühlt ist, halten Sie ihn an die Bläschen. Dort bleibt der Teebeutel circa fünf Minuten. In Schwarzem Tee sind Tannine enthalten, die eine antivirale Wirkung besitzen und Entzündungen hemmen. Diese Behandlung können Sie mehrmals am Tag durchführen.
  • Viele Betroffene berichten über eine wohltuende Wirkung von Eiswürfeln; die Infektion dauert nach ihren Angaben durch die Kühlung mit Eiswürfeln nicht so lange. Halten Sie dazu einen Eiswürfel direkt auf die entzündeten Stellen. Durch die Kälte wird die Entzündung gelindert, der Virus kann sich nicht mehr so schnell vermehren.
  • In der Apotheke erhalten Sie medizinischen Honig. Er wirkt gegen eine Vielzahl von Erregern und so auch gegen Viren. Da er außerdem die Haut pflegt, können Sie bei einem Herpesbefall die Haut mit medizinischem Honig bestreichen.
  • Ebenfalls antiviral wirkt Teebaumöl. Da dieses ätherische Öl allerdings Haut stark reizen und austrocknen kann, sollten Sie Teebaumöl zum einen nur mit einem neutralen Öl vermischt auftragen, zum anderen ausschließlich erkrankte Hautbereiche damit beträufeln.
  • Kaufen Sie sich hochwertigen Aloe-Vera-Saft oder -Gel. Achten Sie darauf, dass es sich um ein möglichst reines Produkt handelt ohne viele weitere Inhaltsstoffe. Wenn Sie 100% Aloe vera möchten, züchten Sie auf der Fensterbank eine Aloe-Vera-Pflanze. Schälen Sie mit einem scharfen Messer ein Blatt der Pflanze und tupfen den Saft auf die entzündeten Hautstellen. Auch mit gekauftem Saft oder Gel gehen Sie so vor. Mehrmals täglich können Sie die Stellen so benetzen.
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