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Wie lange dauert Herpes an der Lippe?

Herpes an der Lippe ist besonders unschön und lästig. Die Viren kommen immer wieder und man kann kaum etwas dagegen unternehmen. Wie lange dauert das Virus eigentlich?

Herpes an der Lippe ist nicht nur lästig, sondern auch unschön.
Herpes an der Lippe ist nicht nur lästig, sondern auch unschön. © Benjamin_Thorn / Pixelio

Herpes an der Lippe dauert manchmal lange

Eine Viruserkrankung: Lippenherpes. Hervorgerufen wird sie vom Herpes-Simplex-Virus Typ 1. Typ 2 ist ein Virus rund um die Geschlechtsorgane. Das Virus erkennt man an nässenden, kleinen Bläschen an der Lippe. Einige Menschen leiden darunter, weil Herpes an der Lippe jucken und schmerzen kann. Wie lange dauert Herpes an der Lippe eigentlich?

  • Grundsätzlich ist erst einmal zu sagen, dass Sie keine Angst vor Narben haben brauchen; denn Herpes verläuft in der Regel narbenlos.
  • Hatte man aber einmal Herpes an der Lippe, neigen diese dazu immer wiederzukommen. Das liegt daran, dass sich das Virus im Körper befindet und das Immunsystem schwächt. Haben Sie noch nie einen Lippenherpes bekommen, hatten Sie auch bisher ein gutes Immunsystem.
  • Dennoch stellt sich die Frage, wie lange das Herpes an der Lippe dauert. Experten sprechen von der sogenannten Inkubationszeit. Das ist die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch des Virus. Diese beträgt circa zwei bis zwölf Tage.
  • Hatten Sie schon einmal einen Virus, wissen Sie sicher, dass er recht hartnäckig sein kann. Nach dem Ausbruch kann es noch bis zu zehn Tage dauern, bis Sie ihn wieder loswerden.
  • Haben Sie immer wieder Probleme mit Herpes oder mit einer Entzündung der Bläschen, sollten Sie entweder den Hausarzt aufsuchen oder den Hautarzt. Durch beispielsweise einer Blutuntersuchung kann der Arzt feststellen, ob eventuell eine andere Erkrankung für die dauernde Bläschenbildung verantwortlich ist. Dies kann zum Beispiel eine Erkrankung des Immunsystems sein.

Wie Sie das Virus an der Mundöffnung loswerden können

Früher hatte die Oma für viele Dinge ein Hausmittel. Die meisten Hausmittel haben geholfen, und sie werden bis heute traditionell fortgeführt. Grundsätzlich kann man gegen einen Virus nichts unternehmen - auch der Arzt nicht.

  • Es gibt Salben in der Apotheke, die vor einer Entzündung schützen können und das Virus etwas in Schach halten. Auch die Schmerzen können etwas gelindert werden.
  • Auch ein Herpespflaster kann den Verlauf etwas verkürzen und das Spannungsgefühl lindern.
  • Eine Zinksalbe kann ebenfalls die Symptome lindern.
  • Hände weg von der Zahnpasta. Sie ist nur für die Zähne da und enthält keinerlei Wirkstoffe, um den Bläschen an den Kragen zu gehen.
  • In der Apotheke erhalten Sie auch Teebaumöl, das desinfizierend wirkt.

Ansonsten brauchen Sie etwas Geduld. Versuchen Sie in der Zeit nicht zu küssen. Ihren Partner oder Ihre Partnerin können Sie sonst anstecken. Gehen Sie auch nicht mit den Fingern an das Bläschen, sonst können Bakterien eindringen und eine Entzündung ist schon fast vorprogrammiert.

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