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Wie lange dauert die Einnistungsblutung?

In der Schwangerschaft fürchten junge Mütter häufig nichts mehr als Blutungen. Doch auch, bevor sie vor ihrer Schwangerschaft wissen, kann es zu einer Blutung kommen: der Einnistungsblutung. Unsicherheit besteht aber oft darüber, wie lange sie dauert.

Der Schwangerschaftstest bestätigt den Verdacht.
Der Schwangerschaftstest bestätigt den Verdacht.

So lange dauert die Blutung

  • Ist die Eizelle vom Spermium befruchtet worden, braucht sie einen Ort, an dem sie sich entwickeln kann. Dafür ist die Gebärmutterschleimhaut der geeignete Platz.
  • Ungefähr sieben bis zehn Tage nach dem Geschlechtsverkehr beziehungsweise dem Eisprung dockt sie an der Schleimhaut an und verbleibt dort.
  • In dieser Phase können Sie eventuell eine leichte Blutung feststellen, die bis zu drei Tage lang dauert. Wahrscheinlich entsteht sie, weil die Blutgefäße beim Einnisten leicht verletzt werden können.
  • Vielleicht gehören Sie aber auch zu den Frauen, die von diesem Prozess lange nichts bemerken. Machen Sie sich dann keine Sorgen; vielen Frauen geht es so.
  • Es gibt einige Hinweise darauf, wie Sie diese Blutung von anderen unterscheiden können.  Zum einen verlieren Sie nicht so viel Blut wie bei der normalen Menstruation, zum anderen ist das Blut sehr hell.
  • Ihre Menstruation würde außerdem ungefähr 14 Tage nach dem Eisprung auftreten, die Einnistungsblutung kommt nach bis zu zehn Tagen. Wenn Sie Ihren Zyklus beobachten, kann Ihnen der zeitliche Unterschied auffallen.

Einnistungsblutung oder andere Ursache?

  • In den ersten Wochen der Schwangerschaft können immer wieder Blutungen auftreten, die Sie beunruhigen. Es ist dann sinnvoll, Ruhe zu bewahren und Ihren Gynäkologen aufzusuchen, um die Ursache herauszufinden.
  • Neben der Einnistungsblutung, die bis zu drei Tage dauert, können Blutungen entstehen, die länger dauern. Dies kann zum Beispiel dann sein, wenn Sie eine Entzündung der Vagina oder des Gebärmutterhalses haben.
  • Die Schwangerschaft bedeutet für Ihren Körper eine enorme hormonelle Umstellung. Auch in diesem Rahmen kann es dazu kommen, dass Blutungen entstehen. Es kann sein, dass Sie zu dem Zeitpunkt bluten, an dem Sie eigentlich Ihre echte Menstruation erwartet hätten. Haben Sie bisher keinen Schwangerschaftstest gemacht, kann es daher sein, dass Sie die ersten Monate der Schwangerschaft verpassen.
  • Nicht verschweigen sollte man die Fehlgeburt, die besonders in den ersten drei Monaten häufig vorkommt. Die Intensität der Blutung ist sehr unterschiedlich ausgeprägt, eventuell kommen Krämpfe der Gebärmutter hinzu. 
  • Eine Eileiterschwangerschaft kann ebenfalls die Ursache sein. Sie ist häufig mit großen Schmerzen verbunden. Wird sie lange nicht bemerkt, kann es unter Umständen für die Mutter gefährlich werden.
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