Wie kann man sich vor Darmkrebs schützen?

Vorsorgeuntersuchungen bieten Schutz gegen Darmkrebs. Vorsorgeuntersuchungen bieten Schutz gegen Darmkrebs.
In Deutschland sind Jahr für Jahr ca. 70.000 Menschen mit der Diagnose Darmkrebs konfrontiert – etwa 30.000 davon sterben. Um einer Erkrankung vorzubeugen, gibt es jedoch eine Reihe von Möglichkeiten, sich vor Darmkrebs zu schützen. Dabei muss man allerdings eingestehen, dass auch Menschen an Darmkrebs erkranken, die absolut keine Risikofaktoren für diese Krankheit aufweisen – umso wertvoller ist das frühzeitige Erkennen von Darmkrebs und umso wichtiger sind somit auch die Vorsorgeuntersuchungen! Ihr Arzt wird Sie gerne dazu beraten!
Peter Terse
31.05.2010 Peter Terse
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Vorsorgeuntersuchung
  • Kalzium
  • Selen
  • Getreide
  • Obst
  • Gemüse
  • Sport
  1. Auch wenn Sie keine Anzeichen einer Erkrankung bemerken: Nutzen Sie schon in jungen Jahren die Möglichkeit regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen. Man weiß, dass die meisten Fälle von Darmkrebs aus zunächst gutartigen Vorstufen entstehen, sogenannten Adenomen oder Darmpolypen. Mediziner sprechen von der sogenannten Adenom-Karzinom-Sequenz, d.h. es gibt einen bestimmten Weg, auf dem sich aus gutartigen Adenomen bösartige Karzinome entwickeln. Diese Sequenz dauert etwa 10 Jahre – somit ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch bei einem regelmäßigen Besuch der Vorsorgeuntersuchungen die noch gutartigen Vorstufen zu entdecken. Sie können im Rahmen der Darmspiegelung sofort entfernt werden – der Patient merkt davon nichts. Wenn sich erste Symptome zeigen, kann der Krebs schon im fortgeschrittenen Stadium sein. Die Chancen für eine Heilung sind dann natürlich deutlich schlechter, als wenn das Karzinom in einem früheren Stadium entdeckt wurde.
  2. Eine gesunde Ernährung kann das Risiko verringern an Darmkrebs zu erkranken. Es deutet einiges darauf hin, dass bestimmte Mineralien hilfreich sind – ein eindeutiger wissenschaftlicher Beweis steht allerdings noch aus. Unter anderem wird Kalzium zugeschrieben, das Wachsen von Polypen zu verlangsamen. Kalzium findet sich in Milchprodukten und Nüssen. Ein weiteres Mineral, das möglicherweise prophylaktisch wirkt, ist Selen. Zu den selenhaltigen Nahrungsmitteln zählen Getreideprodukte, Sesam, Kokosnüsse, Paranüsse, Sojabohnen sowie Fisch wie der Rotbarsch oder der Hering. Aber Vorsicht: Die Aufnahme von zu viel Selen kann zu Vergiftungen führen. Auch eine ballaststoffreiche Ernährung – mit Getreide, Gemüse oder Obst – hilft vermutlich das Darmkrebsrisiko zu senken. Außerdem soll zuviel Fleisch das Risiko erhöhen an Darmkrebs zu erkranken, vor allem Grillfleisch wird eine schädliche Wirkung nachgesagt.
  3. Obst und Gemüse enthalten zudem weitere Stoffe, die eine schützende Wirkung gegen Darmkrebs entfalten sollen. Das sind zum einen die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, also Duftstoffe, Farbstoffe, Lockstoffe und Wuchsstoffe, und zum anderen die Vitamine C und E sowie Beta-Carotin.
  4. Neben der Ernährungsweise ist der Lebensstil ein weiterer wichtiger Faktor, um Darmkrebs zu vermeiden. Am besten treiben Sie regelmäßig Sport, trinken nicht zu viel Alkohol und verzichten ganz auf den Konsum von Zigaretten.
Diese Anleitung
Leser-Tipps Ihren Tipp zur Anleitung schreiben

1400 Zeichen verbleibend.

Der Inhalt der Seiten von www.helpster.de wurde mit größter Sorgfalt, nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann gleichwohl keine Gewähr übernommen werden. Aus diesem Grund ist jegliche Haftung für eventuelle Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung des Informationsangebots ausgeschlossen. Informationen und Artikel dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung und/oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von www.helpster.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.