- 23.01.2012 Jana Donatin
Seinen PC und Festplatte regelmäßig aufräumen
Dass Ihr PC immer langsamer wird, hat in der Regel verschiedene Ursachen. Diese können Sie manuell einfach beheben, zur Unterstützung empfiehlt sich der Einsatz eines kostenlosen Optimierungsprogrammes.
- Löschen Sie in regelmäßigen Abständen temporäre Dateien, das sind jene Dateien, die bei der Installation von neuen Programmen angelegt werden. Gehen Sie hierzu auf in den Administrator-Modus, dann auf Start - Arbeitsplatz/Computer - wählen hier C: aus. Klicken Sie auf den Windows-Ordner, in diesem wählen Sie den Temp-Ordner aus. Markieren Sie alle Einträge mit STRG+A und löschen alle markierten Einträge.
- Auch das Internet "frisst" wichtige Ressourcen. Löschen Sie Ihre Downloadchronik, anschließend deaktivieren Sie diese Option. In den Einstellungen können Sie unter "Netzwerk" auswählen, ob eine Chronik angelegt wird oder nicht. Die meisten Benutzer brauchen so eine Auflistung aller besuchten Seiten nicht.
- Beim Hochfahren von Windows werden auch Programme mitgeladen, die Sie nicht brauchen. Es steht weniger Arbeitsspeicher und Rechenleistung zur Verfügung. Um zu verhindern, dass solche Anwendungen beim Start ausgeführt werden, gehen Sie so vor: Geben Sie in das Suchfenster Ihres Startmenüs den Befehl "msconfig" ein. Öffnen Sie das Programm. Klicken Sie hier auf "Systemstart" und suchen Einträge, die beim Start nicht mit ausgeführt werden sollen. Entfernen Sie das Häkchen vor dem Programm, bestätigen Sie die Änderungen. Wenn Sie Ihren PC neu starten, werden diese deaktivierten Programme nicht mehr automatisch mit hochgefahren.
- Löschen Sie überflüssige Daten, denn muss Ihr PC auch diese mit verwalten, wird er mit der Zeit immer langsamer. Gehen Sie wieder auf Ihre Festplatte (C:) und wählen den Windows-Ordner aus. Hier können Sie alle Dateien löschen, die mit "$NtUninstall" beginnen.
Computer schneller machen und Leistung optimieren
- Schalten Sie Leistungsfresser ab, dies können Sie beispielsweise mit dem Programm "xp AntiSpy" machen. Nach dem Installieren sollten Sie die Häkchen vor den Optionen ""schnelles Herunterfahren aktivieren" und "Fehlerberichterstattung deaktivieren" setzen, danach übernehmen Sie die neuen Einstellungen.
- Eine der wichtigsten Möglichkeiten, seinen PC schneller zu machen, ist das Defragmentieren der Festplatte. Je öfter Sie Programme installieren und deinstallieren, umso höher ist das Risiko, dass diese Daten kreuz und quer auf der Festplatte abgelegt werden, da kein zusammenhängender Speicher mehr vorhanden ist. Die Folge: Das Lesen und Laden der Programme dauert viel länger, da sich der PC die einzelnen Daten erst zusammensuchen muss. Nutzen Sie zur Neuorganisation Ihrer Festplatte Programme wie "contig" sowie das Windows-interne Programm.
- Bei älteren Festplatten sollten Sie vorher eine Sicherungskopie anlegen. Lassen Sie Ihren PC während des Prozesses ruhen, damit er korrekt durchgeführt wird.
- Lassen Sie regelmäßig ein Virenprogramm durchlaufen, denn Ad- und Malware verlangsamen den PC ebenfalls.
- Aktualisieren Sie die Treiber, zum Beispiel für den Drucker, den Adobe-Reader oder die Grafikkarte. Sehen Sie zu diesem Zweck auf den entsprechenden Herstellerseiten nach, ob eine neue Version zur Verfügung steht. Programme wie "Uniblue DriverScanner" helfen Ihnen, nach veralteten Treibern zu untersuchen.
- Nur für PC-Profis ist diese Option geeignet: Reparieren und säubern Sie regelmäßig die Windows-Registry. Achtung: Löschen Sie hier angeblich unwichtige Einträge, geht unter Umständen gar nichts mehr.
- Zuletzt können Sie auch Optimierungsprogramme nutzen, um Ihren PC schneller zu machen, zum Beispiel "Ashampoo WinOptimizer". Achten Sie bei der Auswahl des Programms darauf, dass es die Option bietet, Sicherungskopien anzulegen und Änderungen rückgängig zu machen.
Seinen PC zu optimieren, sollte für jeden Computerbesitzer selbstverständlich sein. Handeln Sie nicht erst, wenn Datenmüll jede Aktion unmöglich macht.