Sie können sich kaum bewegen, alles tut Ihnen weh – vor allem schmerzt Sie der Rücken? Beim Stehen, Sitzen und Liegen – Sie wissen nicht, wie Sie den Beschwerden entgehen sollen? Dann sollten Sie sich bereits im Vorfeld fragen, was Sie falsch gemacht haben und wie Sie diesen Rückenbeschwerden vorbeugen können. Es gibt ein paar einfache Regeln, die Ihnen sicherlich weiterhelfen.
- 11.05.2010 Bertram Maria Keller
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Problemauseinandersetzung
- Papier
- Stift
- Bewegungsstudium
- Spaziergang
- Terraband
- Zeit
Rückenbeschwerden entstehen nicht nur durch falsche Bewegung und zu wenig Durchblutung, sondern sind auch immer zumindest zu einem Drittel psychosomatisch. Deshalb ist es für Sie erst einmal wichtig, sich selbst über Ihren Tagesablauf Gedanken zu machen.
So beugen Sie Rückenschmerzen vor
- Versuchen Sie am besten mit Hilfe einer Liste, den Tag schriftlich einzuteilen und die immer wiederkehrenden Bewegungsabläufe so für sich sicht- und aufzeichnungsbar zu machen. Nur so kommen Sie darauf, wie Sie falsche Bewegungen richtig kanalisieren können.
- Machen Sie sich außerdem Gedanken darüber, was Sie am meisten belastet, was für eine Last - bildlich gesprochen - Sie den ganzen Tag auf Ihrem Rücken mit sich herumtragen. Stellen Sie sich das wie einen prall gefüllten Rucksack mit Problemen vor und versuchen Sie durch das Erkennen dieser Probleme Ihren Rucksack etwas leichter zu machen.
- Einseitige Bewegung ist der Anfang aller Rückenbeschwerden, also ändern Sie einiges an Ihrem Bewegungsablauf. Stehen Sie zum Beispiel zum Telefonieren grundsätzlich auf und bleiben nicht faul in Ihrem Stuhl sitzen. Nützen Sie die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang – und wenn es nur 10 Minuten sind, es wird Ihnen helfen.
- Je schwerer Sie tragen, umso mehr muss die Last an Ihrem Körper sein, um den Hebel so gering wie möglich zu halten und vor allem bücken Sie sich richtig – gehen Sie in die Knie.
- Um all diese Punkte richtig beherzigen zu können, ist es unerlässlich, ein klein wenig zu trainieren. Das kann, muss aber nicht im Fitnessstudio enden, das kann auch jeden Tag ein paar Minuten vor dem eigenen Fernseher sein. Ein Gummi-Terraband mit den einschlägigen Dehn- und Streckübungen kann schon Wunder wirken.
- Aber nicht nur der Tag ist wichtig, denn wir verbringen einige Zeit unseres Lebens im Bett, deshalb ist grundsätzlich das Motto jedes Rückenbeschwerde-Kandidaten: Wie man sich bettet, so liegt man – und zwar so liegt man richtig. Empfehlenswert ist auf alle Fälle ein Wasserbett, Minimum aber eine gute Matratze, die man mindestens alle 5 Jahre austauschen sollte. Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Matratze ausgetauscht?