Wie kann man Offizier werden?

Offizier zu ist mehr als ein gewöhnlicher Beruf. Offizier zu ist mehr als ein gewöhnlicher Beruf.
Wenn Sie bereits Ihre Wehrpflicht absolviert haben, steht Ihnen nun der Einstieg als Offizier in der Bundeswehr offen. Sie können, um Offizier zu werden, als Milizoffizier jedes Jahr bis zu vier Wochen Dienst leisten.
Liyah García Ferreira
21.10.2010 Liyah García Ferreira
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Ausbildung

Die reguläre Ausbildung zum Offizier beträgt zwischen 53 bis 57 Wochen und hängt von der Ausbildungsart und Ihrer späteren Funktion ab.

Allgemeiner Ausbildungsverlauf zum Offizier

  • Sie absolvieren eine 7-wöchige Grundausbildung zum Soldat. Anschließend besuchen Sie die Anwärterschule mit Unteroffiziersanwärtern. Diese Station dauert 10 Wochen und anschließend werden Sie zum Obergefreiten befördert. 
  • Darauf folgt ein Offizierslehrgang, der 4 Wochen dauert, aber eine Beförderung beinhaltet. Mit dem Besuch der Offiziersschule (15 Wochen lang) dürfen Sie sich offiziell als Aspirant bezeichnen und nach erfolgreicher Teilnahme sind Sie Oberwachtmeister. Ein darauf folgendes Praktikum in einer Rekrutenschule als Zugführer, welches 13 Wochen dauert, ermöglicht Ihnen die Beförderung zum Leutnant. Jetzt haben Sie es bald geschafft: Nur noch ein praktischer Dienst, der je nach Funktion 5-8 Wochen dauert und nach ca. 4 Gradjahren könnten Sie zum Oberleutnant aufsteigen.
  • Während Berufsoffiziere eine akademische Ausbildung absolvieren müssen, ist dies für die Laufbahn als Milizoffizier nicht nötig. Als Offizieraspirant müssen Sie lediglich eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können. Das Einstellungsalter sollte zwischen 17 und 25 Jahren liegen. 
  • Sie müssen sich nur noch entscheiden, ob Sie Berufsoffizier werden wollen und bereit sind, dafür auf einer Hochschule der Bundeswehr zu lernen oder ob Sie die Ausbildungsvariante bevorzugen.
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