- 24.08.2010 Sebastian Pekrul
- Film-Dokumentation über Spinnen
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Lassen Sie sich von niemandem einreden, dass eine Spinnenphobie „totaler Blödsinn“ oder etwas ähnliches sei und Sie sich nur zusammenreißen müssten.
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Erkennen Sie Ihre Spinnenphobie als eine berechtigte Angst an. Berechtigt, nicht weil es rationale Gründe dafür gibt, sondern einfach weil sie tatsächlich existiert und sich in emotionalen und körperlichen Zuständen äußert (Erstarren, Erschrecken, Ekel, Zittern usw.).
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Verurteilen Sie sich insofern nicht selbst für Ihre Spinnenphobie. Der erste Schritt im Kampf gegen Ängste ist es, diese anzuerkennen und dazu zu stehen: Ja, ich habe Angst vor Spinnen!“ Es gibt keinen Grund, sich deswegen schlecht zu fühlen.
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Setzen Sie sich nicht das Ziel, die Spinnenphobie innerhalb von soundsoviel Tagen oder Wochen loszuwerden. Solch eine Frist setzt Sie nur unnötig unter Druck und ist oft unrealistisch. Die Auseinandersetzung mit tiefsitzenden Ängsten ist oft ein langwieriger Prozess, bei dem es nicht primär darum geht, die Angst vollständig zu beseitigen. Auch hier ist vielmehr der Weg das Ziel.
Machen Sie sich mit Ihrem „Feind“ der Spinne vertraut
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Schauen Sie sich Spinnen aus einer „sicheren“ Entfernung an. Besorgen Sie sich eine Filmdokumentation über Spinnen und machen Sie sich mit dem Aussehen und den besonderen Eigenschaften der Spinne vertraut.
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Beobachten Sie dabei die körperlichen und mentalen Auswirkungen Ihrer Spinnenphobie. Achten Sie genau darauf, was das Betrachten der Bilder für ein Gefühl bei Ihnen auslöst. Versuchen Sie nicht, die Angst vor der Spinne wegzudrängen oder Sie zu ignorieren. Versuchen Sie lediglich, eine innere Distanz zu Ihrer Spinnenphobie zu entwickeln.
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Akzeptieren und beobachten Sie die Angst. Atmen Sie dabei ruhig durch die Nase und entspannen Sie so gut es geht Ihre Muskeln und Gesichtszüge. Je mehr Sie lernen, sich trotz akuter Spinnenphobie körperlich zu entspannen, umso mehr werden Sie die Angst vor Spinnen als einen Teil erkennen, der nicht zu Ihrem eigentlichen Selbst gehört.
Die Behandlung einer Spinnenphobie erfolgt in kleinen Schritten
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Wenn Sie mit den Spinnen auf der Mattscheibe allmählich klarkommen, können Sie sich graduell auf die Begegnung mit echten Spinnen vorbereiten. Überstürzen Sie nichts, sondern stellen Sie sich innerlich darauf ein, einer oder mehreren Spinnen zu begegnen und dabei auch die Auswirkungen der Spinnenphobie zu spüren.
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Gehen Sie zu einem Platz, von dem Sie wissen, dass sich dort eine Spinne aufhält. Schicken Sie eventuell einen Freund oder eine Freundin vor, der oder die ein Exemplar ausfindig macht. Nähern Sie sich der Spinne langsam und beobachten Sie sie. Achten Sie dabei gleichzeitig darauf, ab wann sich die Spinnenphobie bei Ihnen bemerkbar macht.
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Gehen Sie nur so weit, wie Sie die Angst unter Kontrolle haben. Verfahren Sie genauso wie bei den Fernsehspinnen. Entspannen Sie Ihre Muskeln und Gesichtszüge und atmen Sie ruhig und gleichmäßig durch die Nase.
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Nähern Sie sich auf diese Weise der Spinne immer weiter an. Aber denken Sie daran: Es geht nicht darum, die Spinne gleich beim ersten Versuch in die Hand zu nehmen! Machen Sie lieber kleine Schritte und distanzieren Sie sich innerlich von Ihrer Angst, indem Sie lernen, ruhig zu bleiben. Wenn Sie Ihre Spinnenphobie mit dieser Einstellung angehen, werden Sie überrascht sein, wie nah Sie den Spinnen kommen können, ohne eine Panikattacke zu kriegen.