- 16.06.2010 Fanni Schmidt
Mit der richtigen Zahnbürste Parodontose vorbeugen
- Beim Kauf der Zahnbürste ist weniger die Form des Bürstenkopfes entscheidend, sondern vielmehr die Größe. Zu bevorzugen sind Zahnbürsten mit einem kleinen Kopf, sodass alles Winkel und Ecken in der Mundhöhle gut erreicht werden können. Achten Sie außerdem auf weiche abgerundete Kunststoffborsten. Diese verletzen das Zahnfleisch weniger und dienen somit ebenfalls dazu, Parodontose vorzubeugen.
- Nicht nur die Wahl der richtigen Zahnbürste ist für den Putzerfolg und somit für das Vorbeugen von Parodontose entscheidend. Es ist ebenfalls wichtig, die Zahnbürste in regelmäßigen Abständen, etwa alle zwei Monate, durch eine neue zu ersetzen.
Parodontose vorbeugen mit Mundspülungen, Zahnseide & Co.
- Um die Mundhygiene neben dem reinen Zähneputzen mit der Zahnbürste optimal zu ergänzen, können Sie zusätzlich Mundspülungen verwenden. Sie enthalten antibakterielle Inhaltsstoffe wie beispielsweise Amin- und Zinnfluorid oder Zinnchlorid und können so dabei helfen, Parodontose vorzubeugen. Lösungen mit dem Inhaltsstoff Chlorhexidin wirken zusätzlich auch noch karieshemmend.
- Die Zahnzwischenräume können Sie am besten mit Zahnseide reinigen. Besonders empfehlenswert ist dünne ungewachste Zahnseide. Enthält diese zusätzlich noch Fluorid, bietet sie zusätzlich noch einen Kariesschutz.
Parodontose vorbeugen durch regelmäßige zahnärztliche Kontrolle
- Wenn Sie Parodontose vorbeugen möchten, ist eine regelmäßige zahnärztliche Kontrolle ebenfalls von großer Bedeutung.
- Diese sollte halbjährlich erfolgen und zumindest einmal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung beinhalten. Dabei werden hartnäckiger Zahnstein und Zahnbelag, die sogenannte Plaque, entfernt und durch eine anschließende Politur wird dauerhaft Parodontose und Karies vorgebeugt.
Mit der richtigen Ernährung Parodontose vorbeugen
- Auch mit der richtigen Ernährung können Sie Ihr Parodontose-Risiko senken. Achten Sie auf eine vollwertige und zuckerarme Kost.
- Als „zuckerfrei“ deklarierte Produkte, bedeuten nicht unbedingt, dass sie auch zahnfreundlich sind. Zuckerfrei heißt nur, dass ihnen keine Saccharose zugesetzt wurde. Stattdessen enthalten zuckerfreie Produkte, wie z.B. Kaugummis oder Lutschbonbons oftmals andere Zuckerarten wie Glucose, Lactose, Fructose oder Maltose.
- Wenn Sie wirklich zahnfreundliche Produkte kaufen möchten, achten Sie auf das Qualitätssiegel mit dem Zahn-Männchen mit dem Schirm.
- Zahnpflegekaugummis sollten Xylit und Calciumzusätze enthalten und nach den Mahlzeiten für mindestens 20 Minuten gekaut werden.