Es gibt viele verschiedene Mittel aus Drogerie oder Apotheke, mit denen man seine Ohren säubern soll.
- 07.06.2010 Nadine Ebert
Was Sie benötigen
- Waschlappen
- Viele Menschen „reinigen“ ihre Ohren mit Wattestäbchen – wobei sie dabei ihrem Ohr viel eher schaden als es zu säubern. Zum einen wird durch das Wattestäbchen das Ohrenschmalz nach hinten Richtung Trommelfell gedrückt, es bildet sich ein Pfropfen, der sich kaum mehr von alleine löst und das Hören beeinträchtigt. In diesem Fall kann nur noch der Hals-Nasen-Ohren-Arzt helfen, der den Pfropfen unter Sicht entfernt und dabei auch das Trommelfell inspiziert, ob es durch das Manipulieren mit dem Wattestäbchen im Gehörgang auch keinen Schaden genommen hat. Dabei kommen wir auch schon zum nächsten Punkt, weshalb man keine Wattestäbchen verwenden sollte: Es kann leicht passieren, dass man mit dem Wattestäbchen zu weit in den Gehörgang gerät und das Trommelfell schädigt. Neben Wattestäbchen werden noch andere Möglichkeiten angeboten um seine Ohren zu säubern, wie z.B. Ohrenkerzen, spezielle Ohrsprays oder -tropfen. Allerdings lässt die Wirkung solcher Mittel meist zu wünschen übrig.
- Dabei ist das Ohrenschmalz im Grunde kein „Dreck“, sondern es hat wesentliche Funktionen um unser Ohr zu schützen. Es reinigt den Gehörgang, schützt die Haut vor Keimen und transportiert abgeschilferte Hautschuppen nach draußen. Das Ohr säubert sich also gut von alleine und benötigt unsere „Hilfe“ überhaupt nicht.
- Um Ihre Ohren zu säubern brauchen Sie also weder Wattestäbchen, Ohrenkerzen noch andere Mittel, sondern einzig und allein einen Waschlappen, mit dem Sie die Ohrmuschel reinigen können. So weit, wie Sie mit dem Waschlappen in den Gehörgang reichen, langt völlig aus, um das Ohrenschmalz, das man von außen eventuell sehen kann, zu entfernen. Noch dazu ist ein Waschlappen billig, einfach in der Handhabung und birgt keinerlei Gefahren in der Anwendung in sich.
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