- 25.01.2012 Günter Schulz
- Messer
- Löffel
Lassen Sie sich den Geschmack der exotischen Kiwano nicht entgehen.
Was eine Kiwano ist
- Ursprünglich gehört die Kiwano in die Kalahariwüste Afrikas. Die Früchte, die Sie in der Zeit von Januar bis Juni in den Supermärkten kaufen können, stammen aber zumeist aus Neuseeland oder Israel. Sie gehört zu den Gurken, schmeckt aber ganz anders als eine Salatgurke.
- Kaufen Sie die Kiwano, wenn ihre Schale orangefarben ist. Dann ist sie noch nicht überreif und fühlt sich fest an. Wird sie gelb, ist sie richtig reif. Dann wird es Zeit, dass man sie isst, bevor sie verdirbt.
- Eine unreife Kiwano können Sie sogar mehrere Monate lagern. Sie gehört dann aber nicht in den Kühlschrank, denn die niedrigen Temperaturen verträgt sie nicht sehr gut. Lagern Sie sie einfach kühl und trocken, dann ist sie eine exotische Dekoration, bevor ein neugieriger Gast sie schließlich bei der nächsten Party isst.
- Der Geschmack ist eine Mischung aus Gurke, Banane und Zitrone. Im grünen, glasigen Fruchtfleisch sind die Kerne eingebettet, die Sie ebenfalls essen können.
So isst man die exotische Frucht
- Die Schale ist nicht essbar, deswegen müssen Sie die Kiwano aufschneiden, um an das leckere Fruchtfleisch zu kommen. Teilen Sie sie einfach mit dem Messer in zwei Hälften.
- Es macht kulinarisch keinen Unterschied, ob Sie die Kiwano der Länge oder der Breite nach teilen. Die Anordnung der Kerne im grünen Fruchtfleisch sieht einfach etwas anders aus. Sie können die Kiwano auch wie eine Wassermelone in Schnitze teilen, wenn Sie lieber kleinere Portionen servieren wollen.
- Das Innere wird herausgelöffelt. Man isst es direkt vom Löffel, kann es aber auch in Salate geben oder zu Quark und Joghurt mischen. Die leeren Schalenhälften lassen sich sehr schön mit Joghurt befüllen und dann einfrieren. So isst man später selbst gemachtes Joghurteis in exotischer Hülle.
- Etwas zeitraubend wird es, wenn man zwar das Fruchtfleisch, aber nicht die Kerne essen möchte. Sie aus der geleeartigen Masse zu sortieren, ist auch wegen ihrer Anzahl fast unmöglich. Wer die Kerne also nicht isst, spuckt sie ähnlich wie bei Weintrauben oder Kirschen einfach aus.
Die Kiwano ist eine essbare Dekoration für Ihr Partybuffet, die Ihre Gäste verblüffen wird.