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Wie geht man als Mutter mit Erschöpfung um?

Viele Mütter leiden teilweise unter Erschöpfungszuständen. Es ist manchmal wirklich sehr anstrengend, Kinder zu haben, toll, aber anstrengend. Sie können als Mutter etwas gegen diese Erschöpfung tun.

Gönnen Sie sich regelmäßige Auszeiten, um sich von Ihrer Erschöpfung als Mutter zu erholen
Gönnen Sie sich regelmäßige Auszeiten, um sich von Ihrer Erschöpfung als Mutter zu erholen
  • Ihre Kraft kommt Ihren Kindern zugute, tun Sie also etwas für sich. Es wird Sie geduldiger, entspannter, liebevoller und aufmerksamer machen, und davon profitieren auch Ihre Kinder.
  • Nehmen Sie sich jeden Tag – nicht jeden zweiten – jeden! – kleine Auszeiten, in denen Sie sich möglichst effektiv erholen. Was Sie möglichst schnell wieder hoch bringt, das müssen Sie vermutlich ausprobieren. Ist es ein kurzer Spaziergang? Die Soap am Abend? Laute Musik? Sport? Versuchen Sie mit kleinen Kindern eine Art der Erholung zu finden, die Sie ohne große Organisiererei machen können.
  • Setzen Sie im Haushalt, in der Familie als Mutter, im Beruf klare Prioritäten. Wenn Sie erschöpft sind, verringern Sie Ihre Erwartungen an sich, bis Sie wirklich wieder eine volle Woche bei Kräften sind. Und am besten auch darüber hinaus. Haben Sie früher etwa Verantwortung für eine alte Tante übernommen, müssen Sie nun stärker an sich und Ihre Kinder denken. Wenn der Preis dafür, jedes Wäschestück zu bügeln, Ihre Erschöpfung ist, ist er zu hoch. Lieber lustig ungebügelt leben als erschöpft. Das beinhaltet manches schmerzhafte Nein. Aber auch ein Ja zu sich.
  • Bringen Sie Ihren Kindern liebevoll aber entschieden bei, Ihre Grenzen zu achten. Etwa dass Sie in der Mittagspause wirklich eine halbe Stunde Zeitung lesen wollen.
  • Achten Sie auf genügend Schlaf – soweit es eben geht. Notfalls müssen Sie dann mal auf das abendliche Fernsehen verzichten, oder sich Zeit nehmen für einen Mittagsschlaf, aber achten Sie darauf, dass Sie genug Schlaf bekommen.
  • Versuchen Sie auch, möglichst viel Stress dauerhaft zu beseitigen – etwa Stress durch ständige laute Musik, Stress durch lange Shopping-Touren, durch zu viele Unternehmungen usw.
  • Pflegen Sie regelmäßige erwachsene Vergnügungen wie alte Freunde zu treffen, Zeitung zu lesen, Sex etc.
  • Wenn Ihre Erschöpfung länger als einen Monat andauert, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, der Sie, wenn körperlich bei Ihnen alles in Ordnung ist, ggf. an einen Psychotherapeuten überweisen kann. Sie müssen nicht mit allem allein klar kommen, aber nur Sie allein können damit anfangen.
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