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Wie funktioniert ein Schrittzähler?

Sie möchten wissen, wie viele Schritte Sie während einer bestimmten Zeitspanne gehen? Natürlich können Sie Ihre Schritte selbst zählen, aber nach einer gewissen Zeit werden Sie es mit Sicherheit vergessen. Deshalb sollten Sie einen Schrittzähler verwenden. Wie er funktioniert und welche Voraussetzungen für seinen Einsatz gegeben sein müssen, lesen Sie hier.

Nicht nur für Sportler ist ein Schrittzähler hilfreich.
Nicht nur für Sportler ist ein Schrittzähler hilfreich.

Als Sportler oder Wanderer setzen Sie möglicherweise bereits einen Schrittzähler - auch Pedometer genannt - ein. Auch wenn Sie weder Laufsport betreiben noch durch die Landschaft marschieren, könnte ein Schrittzähler dennoch nützlich für Sie sein, Ihr eigenes Bewegungsverhalten zu kontrollieren. Vor allem dann, wenn Sie eine sitzende Berufstätigkeit ausüben, sind Sie möglicherweise überrascht, wie wenig Schritte Sie täglich zurücklegen.

Was kann ein moderner Schrittzähler leisten?

  • Wie der Name schon sagt, speichern moderne Schrittzähler die Anzahl vorgenommener Schritte digital ab.
  • Als Wanderer dürfte Sie möglicherweise zusätzlich die gesamte Gehstrecke sowie die Gehzeit interessieren. Mit modernen Schrittzählern funktioniert auch diese Aufzeichnung. Dazu müssen Sie Ihre durchschnittliche Schrittlänge eingeben.
  • Sobald Sie stehen bleiben, wird das von dem modernen Schrittzähler bemerkt, sodass Pausenzeiten nicht mitgezählt werden.
  • Manche Schrittzähler können sogar Ihren Kalorienverbrauch beim Laufen berechnen. Damit das funktioniert, müssen Sie Ihr Körpergewicht eingeben.

So funktioniert ein Pedometer

  • Im Inneren eines Schrittzählers befindet sich eine Metallkugel oder eine Quecksilberblase, die auf Ihre Gehbewegung reagiert und diese registriert. Hierbei wird ein bestimmter Impuls ausgelöst. Jedes Mal, wenn das Gerät diesen Impuls wahrnimmt, wird dieser als Schritt gewertet und gezählt.
  • Leider funktioniert ein Schrittzähler nicht immer zu hundert Prozent exakt. Der Grund hierfür ist, dass es sich um einen sehr sensiblen Mechanismus handelt. Deshalb kann es passieren, dass der Schrittzähler schon einfaches Wippen des Körpers als Schritt interpretiert.
  • Daher müssen Sie bei Pedometern mit Abweichungen von einigen Prozent rechnen. Auch ein ungleichmäßiger Rhythmus beim Gehen oder ein unebener Boden kann das Ergebnis beeinflussen.

Wie steigere ich meine Schrittanzahl?

  • Wenn Sie mithilfe Ihres Schrittzählers festgestellt haben, dass Sie lediglich ein paar Tausend Schritte zurücklegen, sollte Ihnen das zu denken geben, denn eine häufige Empfehlung lautet, etwa 10.000 Schritte am Tag zurückzulegen.
  • Überfordern Sie sich jedoch nicht, sondern fangen Sie damit an, dass Sie Ihre Schrittanzahl um etwa 3000 Schritte am Tag steigern. Das sind - je nach Schrittlänge - etwa zwei bis zweieinhalb zusätzlich gelaufene Kilometer.
  • Sie können diese zusätzliche Strecke am Stück zurücklegen, oder aber in kleineren Abschnitten.
  • Das funktioniert, indem Sie sich zum Beispiel vornehmen, nach dem Abendessen eine Runde um den Block zu laufen. Benutzen Sie die Treppe, statt mit dem Fahrstuhl zu fahren, oder laufen Sie zum Bäcker, statt das Auto zu nehmen. Sie werden erstaunt sein, wie viele zusätzliche Schritte das bringt.

Wenn Sie Ihr Bewegungsverhalten regelmäßig mithilfe eines Schrittzählers kontrollieren und Ihre Fitness steigern möchten, werden Sie ganz automatisch Ihre Schrittanzahl erhöhen.

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