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Wie führt man ein Haushaltsbuch? - So geht's

Wenn Sie ein Haushaltsbuch führen wollen, brauchen Sie nur einige Grundregeln zu beachten. Ein Haushaltsbuch richtig zu führen ist keine geheime Wissenschaft und kann von jedem leicht umgesetzt werden.

Ein Haushaltsbuch verschafft finanziellen Überblick.
Ein Haushaltsbuch verschafft finanziellen Überblick.

Wer ein Haushaltsbuch führt, braucht weder Kenntnisse in doppelter Buchführung zu haben, noch am Jahresende eine Gewinn- und Verlustrechnung zu machen.

    Legen Sie ein Haushaltsbuch an

    • Sie können sich zum Beispiel im Schreibwarenhandel ein Haushaltsbuch besorgen, das bereits bestimmte Übersichten und Spalten enthält, die Sie dann nur noch entsprechend ausfüllen müssen. Ein solches Buch ist meist sogar ausdrücklich als "Haushaltsbuch" gekennzeichnet.
    • Oder Sie besorgen sich eine einfache Kladde oder ein Heft im Format DIN A 5 oder, wenn das Buch übersichtlicher geführt werden soll, im Format DIN A 4.
    • Ein Haushaltsbuch sollte den Zeitraum von einem Jahr umfassen und Unterteilungen in einzelne Monate und auch Wochen enthalten. Lassen Sie zwischen den einzelnen Monatsübersichten ruhig jeweils ein Blatt frei, auf dem Sie Nachträge vornehmen können, wenn Sie mal vergessen haben, etwas einzutragen.
    • In jeder (Monats-)Übersicht sollten Sie jeweils eine Spalte für die Einnahmen und für die Ausgaben aufführen. Wenn Sie die Beträge, die Sie dort jeweils eintragen, am Ende des Monats zusammenzählen, können Sie sehen, ob Sie etwa mehr Geld ausgegeben haben, als Sie überhaupt verdient haben.
    • Wenn Sie Festangestellter sind und monatlich mit einer festen Gehaltssumme rechnen können, reicht es auch, nur eine Spalte für die Ausgaben zu machen und das monatlich feste Einkommen z.B. oben auf der Seite zu vermerken.

    Weitere mögliche Finanzübersichten

    • Sie können im Haushaltsbuch die Spalte für die Ausgaben auch weiter unterteilen, indem Sie sich eine Art Kassensystem anlegen. Bilden Sie Budgets für bestimmte Ausgabenbereiche wie z.B. private Ausgaben, Lebensmittel, Fahrtkosten, Kinder, Freizeit etc.
    • Hierbei bietet es sich an, bestimmte Ausgabentypen zu bilden, die später für die Lohn- bzw. Einkommensteuererklärung relevant werden können. So könnten Sie z. B. schon die Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen wie z. B. Unterhaltskosten, übersichtlich aufführen.
    • Übertragen Sie Verluste aus dem Vormonat - wenn Sie also mehr Geld ausgegeben haben, als Ihr Gehalt betrug - ruhig in den nächsten Monat, sodass Ihr Budget in diesem Monat gemindert ist. So können Sie verhindern, unbemerkt in die Schuldenfalle zu tappen und immer mehr Geld auszugeben, als Sie überhaupt haben.
    • Unbedingt unter den Ausgaben aufgelistet werden sollten daher auch laufende Zins- und Tilgungsleistungen.
    • Machen Sie am Ende des Jahres ruhig einen "Jahresabschluss", indem Sie alle Ausgaben und Einnahmen gegenüberstellen. Gab es mehr Einnahmen als Ausgaben, können Sie sich belohnen!              
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