Für die gelungene Formulierung eines Lebenslauf müssen Sie eine Sache grundsätzlich beachten: Mit einer perfekten Form haben Sie zwar noch nichts bei einer Bewerbung gewonnen. Dafür aber verlieren Sie sehr viel, wenn die äußere Form schon zu wünschen übrig lässt. Dadurch wird ein schlechter Eindruck vermittelt, der sich auch durchaus verhindern lässt.
- 11.05.2010 Jan Philipp Kleeblatt
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Computer
- Schreibprogramm
- Schreiben Sie Ihren Lebenslauf am besten in Tabellen-Form. Das ist die übliche Art der Formulierung, welche in der Regel überall anerkannt ist. Wenn etwas anderes verlangt wird, ist es meistens angegeben. Im seltenen Einzelfall kann ein Lebenslauf im Fließtext verlangt werden. Dann müssen Sie einen Aufsatz über sich selbst schreiben.
- Hier können Sie sich aber für die einzelnen Abschnitte an den im Folgenden dargestellten Oberpunkten orientieren. Das können sein die Angaben zur Person, die Schullaufbahn, die weitere Ausbildung, praktische Erfahrungen und persönliche Interessen. Diese Oberpunkte können je nach Anforderungsprofil variieren. Sie sollten formal hervorgehoben werden im Gegensatz zum Rest des Textes, zum Beispiel durch Unterstreichung oder einer Schreibweise in Fett. Fassen Sie unter verschiedene Oberpunkte Ihre Informationen, möglichst in Kurzform. Sie müssen immer darauf achten, dass Ihr Lebenslauf so verfasst ist, dass er nur die beste Seite von Ihnen zeigt.
- Am Anfang eines jeden Lebenslaufes sollten die Angaben zur Person stehen. Darunter versteht man den vollen Vor- und Nachnamen, die Anschrift, Telefon- und Faxnummern, eMail-Adresse, Geburtsdatum und –ort, gegebenenfalls den Familienstand und die Konfession. Um das Ganze möglichst übersichtlich zu gestalten, sollten Sie die Unterpunkte auf der linken Seite Ihres Textbearbeitungsprogramms (zum Beispiel Word) in zwei Spalten anordnen. In die linke Spalte schreiben Sie die Angaben zu Ihrer Person. Am besten stellen Sie das Bewerbungsfoto in die rechte Spalte, also in die rechte obere Ecke. Mehr als Ihr Kopf und Ihre Schultern sollte nicht zu sehen sein. Sie können sowohl ein schwarz-weißes, wie auch ein farbiges Foto verwenden.
- Geben Sie Ihre Schullaufbahn chronologisch an. Dabei beginnen Sie mit den Jahreszahlen. Dahinter fassen Sie die Namen der Schulen. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass es auch in Deutschland immer üblicher wird, mit der letzten zeitlichen Station zu beginnen, wie es mittlerweile internationaler Standard geworden ist. Die erste Station sollte am Ende der Aufzählung stehen. Das gilt für alle zeitlichen Aufzählungen im Lebenslauf gleichermaßen. Früher gab es den historischen Aufbau, was bedeutet, dass das letzte Ereignis auch am Ende steht.
- Geben Sie nun Ihr Studium oder Ihre genossene Ausbildung an. Richten Sie sich in zeitlicher Hinsicht nach den Angaben unter Punkt 4.
- An nächster Stelle berichten Sie über Ihre praktische Erfahrungen. Darunter fällt jedes Praktikum oder jeder Arbeitsplatz, aber auch ehrenamtliches Engagement. Die praktische Erfahrung kann auch nur mittelbar mit dem Zweck und Ziel der Bewerbung zusammenhängen.
- Zum Ende berichten Sie über Ihre persönlichen Interessen. Hier bleiben Ihre Angaben ganz und gar Ihnen selbst überlassen. Sie können über Ihre Hobbys berichten. Seien Sie an dieser Stelle aber vorsichtig. Lassen Sie Angaben, die abschrecken, eher weg.
- Wenn Informationen zu einem anderen Oberpunkt von Ihnen verlangt werden, sollten Sie diese selbstverständlich angeben.