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Wie erzieht man einen Hund? - So bleiben Sie das Herrchen

Wenn es darum geht, wie man einen Hund richtig erzieht, hat jeder Hundebesitzer seine eigene Methode. Es gibt aber ein paar wichtige Dinge, die Sie unbedingt beachten sollten.

Hunde sind sehr lernfähig.
Hunde sind sehr lernfähig.

Was Sie benötigen:

  • Zeit
  • Geduld
  • Belohnungen
  • Kosequentes Verhalten

Ein Hund wird nicht immer so funktionieren, wie Sie es sich wünschen. Daher ist es wichtig, dass der Hund wichtige Kommandos befolgt und Sie als Rudelführer anerkennt.

So erziehen Sie einen Hund

  • Sicherlich haben Sie sich schon mit der Erziehung eines Hundes beschäftigt. Was der Hund zuerst lernen sollte, sind die Grundkommandos, auf die jede weitere Erziehung aufbaut.
  • „Sitz“, „Platz“, „Bleib“ und „Komm“ sind die ersten Kommandos, die Ihr Hund lernen sollte. Während man einen Welpen noch spielerisch erzieht, sollten Sie bei einem älteren Tier schon etwas konsequenter sein, falls das Tier diese Kommandos noch nicht beherrscht.
  • Beginnen Sie mit nur einem Kommando und warten Sie mit dem Nächsten so lange, bis der Hund das Erste vollkommen sicher beherrscht.
  • Sie sollten jeden Tag mit dem Hund üben, damit er sich die Kommandos gut merken und verinnerlichen kann. Im besten Fall hört Ihr Hund dann nicht nur auf ein Rufen, sondern auch auf ein Handzeichen.

Dinge, die Sie dem Hund nicht erlauben sollten

  • Im Laufe der Zeit können sich einige Angewohnheiten einschleichen, die Sie dem Hund dann wieder abgewöhnen müssen. Daher gibt es einige Dinge, die Sie dem Hund nicht erlauben sollten.
  • Erziehen Sie Ihren Hund so, dass er nicht auf die Couch oder das Bett darf. Der Hund hat sein Körbchen, und Sie haben eben eine Couch und ein Bett.
  • Der Hund muss wissen, dass er diese Dinge - wenn überhaupt - nur mit Ihrer Aufforderung zu nutzen hat. Sollte der Hund trotzdem auf der Couch liegen, schicken Sie ihn mit einem deutlichen „Nein“ sofort in sein Körbchen.
  • Lassen Sie den Hund nicht bei Tisch betteln. Auch wenn das Tier noch so nett guckt, geben Sie dem Hund nichts vom Tisch. Das Betteln würde sich immer mehr steigern und nach einer Weile stellt der Hund Ansprüche auf dieses Essen.
  • Das kann dazu führen, dass der Hund sich einfach selber Lebensmittel vom Tisch holt, wenn Sie einen Moment unachtsam sind.

Wer erzieht hier wen - so bleiben Sie der Chef

  • Viele Hundebesitzer beklagen, dass der Hund ständig an der Leine zerrt. Wenn Sie dem Hund aber von Anfang an zeigen, dass Sie das Tempo bestimmen, kommt dieses Problem in der Erziehung gar nicht erst auf.
  • Bleiben Sie einfach stehen, wenn der Hund zieht, und gehen Sie erst dann weiter, wenn die Leine wieder locker ist. Sie sind der Chef. Lassen Sie nicht zu, dass der Hund Sie erzieht.
  • Belohnen Sie den Hund so oft wie möglich, wenn er sich richtig benommen hat. Die meisten Hunde lernen durch Lob wesentlich besser als durch Strafe.

So zeigen Sie dem Hund, was Ihnen gefällt und das Tier wird sich öfter wieder so gut benehmen, da es sich über Ihr Lob freut. Wenn Sie merken, dass in der Erziehung etwas schief läuft, dann hoffen Sie nicht, dass sich dieses Problem von alleine legt. Je länger Sie mit der Erziehung warten, desto schwerer wird es.

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