Wie ernähre ich mich richtig bei Magen-Darm-Grippe?

Bei Magen-Darm-Grippe muss man besonders auf seine Ernährung achten. Bei Magen-Darm-Grippe muss man besonders auf seine Ernährung achten.
Eine Magen-Darm-Grippe ist sicherlich eine der unangenehmsten Virusinfektionen, die man sich zuziehen kann. Trotzdem hat ein Großteil der Bevölkerung immer wieder mit ihr zu kämpfen. Sollte es Sie also treffen, gilt es, die Erkrankung möglichst schnell in den Griff zu bekommen. Die richtige Ernährung ist dabei äußerst wichtig, da diese dem Patienten hilft schnell wieder zu Kräften zu kommen und gleichzeitig die angegriffenen Organe schont. Eine den Bedürfnissen des erkrankten Darms angepasste Diät ist daher unvermeidbar!
Lena Lehmann
11.05.2010 Lena Lehmann
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Mineralwasser
  • Tee
  • Salzstangen
  • Toast
  • Zwieback
  • Fleisch- oder Gemüsebrühe
  1. Solange Sie noch keinen Appetit verspüren, sollten Sie auch nichts essen. Im Normalfall kann es jeder Mensch gut ein oder zwei Tage ohne Nahrung aushalten. Dabei können sich Ihr Darm und Ihr Magen wieder regenerieren.
  2. Sie sollten keinesfalls auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr verzichten! Da Ihr Körper viel Flüssigkeit verloren hat, sollten Sie mindesten zwei, besser drei Liter trinken. Hier empfiehlt sich Mineralwasser, der Ihrem Körper die verlorenen Mineralstoffe wieder zuführt. Am besten trinken Sie Wasser ohne Kohlensäure, da dieses weniger Säure enthält.
  3. Zudem können Sie ungesüßten Früchte- oder Kräutertee zu sich nehmen. Besonders empfehlenswert sind Fenchel- oder Kamillentee.
  4. Trinken Sie keinesfalls Fruchtsäfte, da diese Ihren Magen übersäuern können. Auch Milch ist nicht empfehlenswert! Auf Kaffee und Alkohol sollten Sie selbstverständlich in den ersten drei Tagen auch verzichten.
  5. Sobald Sie wieder Hunger bzw. Appetit verspüren, dürfen Sie auch etwas essen. Nur sollten Sie insbesondere in den ersten drei Tagen nach der Erkrankung eine Diät einhalten. Zu empfehlen sind Salzstangen oder ähnliches Salzgebäck, gerösteter Toast, Zwieback sowie Fleisch- oder Gemüsebrühe, solange sie nicht zu fettig ist.
  6. Vermeiden Sie Rohkost, wie z.B. rohes Gemüse oder Obst, alles, was treibt, wie z.B. Kohl, Zwiebeln etc. sowie Ballaststoffe, Weißmehlprodukte, Zucker und alles Süße. Auch Milchprodukte sind nicht empfehlenswert. Wenn Sie sich wirklich besser fühlen, können Sie aber eine Banane essen.
  7. In den nächsten zwei bis drei Wochen nach der Erkrankung sollten Sie weiterhin vorsichtig sein. Sie können Ihrem Darm zwar jetzt schon etwas mehr zumuten, sollten allerdings große Ernährungsfehler vermeiden. Verzichten Sie also auf zu schweres Essen, Alkohol und Süßigkeiten. Auch sollten Sie nicht allzu große Portionen zu sich nehmen.
  8. Trinken Sie weiterhin hauptsächlich Wasser und ungesüßten Tee. Sollten irgendwelche Unverträglichkeiten mit „normalen“ Lebensmitteln auftauchen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
  9. Denken Sie daran, dass Erkrankungen des Darmes meist etwas länger brauchen, um vollständig auszukurieren. Daher sollten Sie sich auch an den oben aufgeführten Diätplan halten. Gute Besserung!
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