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Wie erkenne ich einen Bandscheibenvorfall?

Seit einiger Zeit haben Sie starke Rückenschmerzen und Sie befürchten einen Bandscheibenvorfall? Aber wie erkennen Sie überhaupt einen Bandscheibenvorfall, fragen Sie sich nun. Woran Sie einen Bandscheibenprolaps erkennen, lesen Sie hier.

Wie erkennen Sie einen Bandscheibenvorfall? Oft gar nicht, aber man kann am Arbeitsplatz vorbeugen.
Wie erkennen Sie einen Bandscheibenvorfall? Oft gar nicht, aber man kann am Arbeitsplatz vorbeugen.

Was Sie benötigen:

  • Sport und Gymnastik
  • einen ergonomischen Arbeitsplatz
  • Rückenschule

Wie erkennen Sie die Symptome eines Prolaps?

  • Bei einem Bandscheibenvorfall treten Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal vor. Bei einem Prolaps wird dabei der Faserknorpelring der Bandscheibe ganz oder teilweise durchstoßen.
  • Ein Bandscheibenvorfall kann durch eine Überbelastung der Bandscheibe entstehen. Auch eine Vorschädigung durch stetige Überlastung kommt infrage. Und zudem kann ein Bandscheibenvorfall auch ohne besonderen Anlass auftreten, beispielsweise, wenn Sie eine Spülmaschine ausräumen wollen.
  • Die ersten Anzeichen sind starke Rückenschmerzen, die bis in die Arme und Beine ausstrahlen. Ist eine Nervenwurzel betroffen, dann kann es auch zu einem Taubheitsgefühl im jeweiligen betroffenen Bereich kommen. Gelegentlich treten auch Lähmungserscheinungen auf. Das kann beispielsweise eine Vorfußhebeparese sein, die Sie zunächst gar nicht bemerken. Oftmals ist eine Behandlung mit Krankengymnastik möglich, aber sehr schwere Fälle, in denen beispielsweise ein Wirbelkanal verschlossen ist, müssen operativ behandelt werden. Weitere Anzeichen, an denen Sie einen Bandscheibenvorfall erkennen können, sind Blasen- und Stuhlschwäche (Inkontinenz).
  • Ein Bandscheibenvorfall muss aber nicht unbedingt immer erkennbar sein, da er auch völlig symptomlos verlaufen kann. Selbst bei vornehmlich "gesunden" Menschen, die nie Ärger mit ihrem Rücken hatten, wurde bei bis fast zu 30 % der untersuchten Personen ein Bandscheibenvorfall entdeckt, der von denjenigen Personen selbst nie bemerkt wurde.

Einen Bandscheibenvorfall vorbeugend behandeln

  • Da die Hauptursache für einen Prolaps, eine Bindegewebsschwäche, vererbbar ist, lässt sich einem Bandscheibenvorfall nur schlecht vorbeugen. Die beste Vorbeugung besteht deshalb im gezielten Aufbau der Rückenmuskulatur durch Sport und Gymnastik. 
  • Auch gezielte Rückenschulungen für richtiges Heben und Aufstehen aus liegender Position aus dem Bett dienen der gesamten Vorbeugung gegen einen Bandscheibenvorfall. Eine weitere Maßnahme ist ein optimal und rückenschonender Arbeitsplatz. Hier gibt es bereits viele Möglichkeiten, auch für sitzende Berufe eine passende Ergonomik zu erreichen, beispielsweise durch Lendenwirbelgestütze Bürostühle oder höhenverstellbare Tische. Auch ein Computerbildschirm sollte so aufgestellt ein, dass der Blick des daran Arbeitenden nicht nach unten gerichtet ist, sondern der Rücken und der Kopf in einem 90°-Winkel zum Bildschirm stehen. So werden auch Bandscheibenvorfälle im Halswirbelbereich vermieden. 
  • Falsches Fitnesstraining, sowie Bodybuilding dagegen kann zu Problemen führen, da nicht immer alle in einem Fitnessstudio arbeitenden Trainer eine optimale Schulung in diesem Bereich aufweisen und die Anleitungen dadurch wenig zur Vermeidung eines Prolaps beitragen können. Auch hier sind schon Bandscheibenvorfälle entstanden, die man nicht auf den ersten Blick erkennen konnte.
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