Wüsten sind sehr bekannte Gebiete der Erde. Dabei unterscheidet man zwischen Felswüsten, Kieswüsten und Sandwüsten. Wie eine Kieswüste entsteht, wird nachfolgend kurz aufgezeigt. Dabei wird aufgezeigt, dass durch die Erosion von Stein- und Felswüsten die Kieswüste entsteht.

Wie eine Kieswüste entsteht

  • Damit eine Kieswüste überhaupt entstehen kann, ist der Ursprung anzugeben.
  • Als Ursprung ist sowohl die Stein- und Felswüste zu nennen, die benötigt wird, damit es zu einer Kieswüste kommt.
  • Tagsüber erwärmt sich der Boden bis auf ca. 80° Celsius. Wenn die Sonne untergeht, kommt es zu einer Kühlung bis auf 10° Celsius oder es wird sogar nachts noch kälter.
  • Durch die starke Hitze dehnt sich das Gestein tagsüber aus. In der Nacht hingegen zieht sich das Gestein bei der Kälte zusammen. Durch diese enormen Temperaturschwankungen innerhalb kürzester Zeit entstehen im Gestein starke Spannungen.
  • Folge ist es dann, dass sich durch die starken Spannungen Risse in den Steinen bilden oder sie auseinanderbrechen.
  • Durch diese dauerhafte Einwirkung entsteht so die Kieswüste.
  • Ist die Kieswüste entstanden, sorgt der Wind dafür, dass die feinen Sandkörner sich dann in eine Sandwüste entwickeln.

Auch in der Sahara entsteht weiterhin eine Kieswüste

Vielen ist als Beispiel der Wüste die Sahara bekannt, bei der auch die Kieswüste nach und nach entsteht. Die Vorstellung ist allerdings, dass sie aus Sand besteht. Natürlich ist ein Bestandteil der Sahara der Sand, aber Tatsache ist, dass der Sand lediglich nur ein Fünftel (20 %) der Sahara ausmacht. Zur Hälfte besteht die Sahara aus Kieswüste (50 %). 30 % entfallen demnach auf die Stein- und Felswüste.