Wie entferne ich Unkraut im Rasen?

Es gibt Tipps, wie man Unkraut am besten entfernt. Es gibt Tipps, wie man Unkraut am besten entfernt.
Unkraut ist Ermessensfrage: Hahnenfuß und Löwenzahn sind schön, und Gänseblümchen kann man essen. In etlichen Bereichen ist Unkraut völlig sinnvoll – in anderen nimmt es den Pflanzen, die man dort ziehen möchte, Platz, Sonne und Nährstoffe weg. Der Rasen muss gejätet werden.
Dr. Kathrin Kiss-Elder
04.06.2010 Dr. Kathrin Kiss-Elder
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • dicke und dünne Handschuhe
  • Grabwerkzeug
  • Harke
  • Eimer oder Tüte
  • Heckenschere

Planung - Entfernen von Unkraut im Rasen

Die Planung beim Jäten ist hier wie bei vielen anderen Tätigkeiten ein entscheidender Erfolgsfaktor:

  1. Das Werkzeug sollte bereit sein, und Sie sollten wissen, wie lange Sie welche Fläche jäten wollen.
  2. Wenn Sie immer nur kurz, halbstundenweise Zeit haben, ist es zudem sinnvoll, wenn Sie auf einer kleinen Skizze Ihres Gartens festhalten, wann Sie was gejätet haben, damit jede Stelle einmal dran kommt. Das ist auch sinnvoll, wenn mehrere Leute im Garten arbeiten.

Das Wichtigste beim Unkraut entfernen

  • Höchste Priorität haben Flächen, auf denen Sie in nächster Zeit Rasen neu einsäen wollen.
  • An zweiter Stelle sollten Sie alle selbst aussäenden Pflanzen spätestens in der Blüte jäten – dazu zählt vor allem Löwenzahn.

Der richtige Zeitpunkt zum Entfernen von Unkraut im Rasen

  • Die beste Zeit fürs Jäten ist, wenn der Platz, an dem Sie Unkraut jäten wollen, sonnig ist. Mittagssonne ist ideal, dann wird das gezupfte Kraut schnell welk.
  • Sie können eigentlich kaum genug jäten. Im Frühsommer und Sommer sollten Sie aber je nach Witterung schon einmal in der Woche jäten.

Das Jäten des Rasens

  • Grundsätzlich wird Unkraut nicht nur an der Oberfläche, sondern mit der Wurzel entfernt. Löwenzahn bildet tiefe, lange Wurzeln, nicht unähnlich einer Karotte, Brennnesseln oberflächennahe Wurzeln, Hahnenfuß ist tief im Boden verzweigt. Je nachdem muss man mit einer langen, spitzen Grabschaufel das Unkraut wirklich ausgraben. Das Jätgut sollten Sie sofort in eine Tüte oder einen Eimer geben, damit es sich mit den Nutzpflanzen nicht vermischt.

Schutz der Hände beim Unkraut jäten

  • Wenn Sie keine „Gärtnerhände“ haben wollen, cremen Sie vor dem Jäten Ihre Hände mit einer reichhaltigen Fettcreme ein, das hilft, das Eindringen von Erde in die Poren etwas zu verhindern.
  • Gummierte Handschuhe schützen vor Brennnesselstichen, feine Stoffhandschuhe reichen bei eher trockener, leichter Erde aus, bei dem Beseitigen von Brombeeren nehmen Sie die dicksten Handschuhe, die Sie finden können bzw. ziehen zwei übereinander.

Entsorgung des Unkrauts

  • An sich ist auch Unkraut dem Gärtner Gold wert: Auf dem Kompost. Nur ausgereifte Samenstände wie Pusteblumen kommen in den Restmüll, nicht auf dem Kompost, da sie sich darüber wieder vermehren können.
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