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Wie baut man einen Bilderrahmen?

Einfache Bilderrahmen können Sie ganz leicht selber bauen. Das ist oft sehr viel günstiger, als sie zu kaufen. Wenn Sie aufwändigere Bilderrahmen möchten - um etwa einen Renoir oder Spitzweg zu rahmen - können Sie ja auch mit Schnitzwerkzeug zu Werke gehen und die Bilderleisten schnitzen. Auch das rohe Holz lackieren macht sich je nach Bild und Stil überraschend gut.

Statt alte Holzlatten verrotten zu lassen, bauen Sie doch daraus Bilderrahmen.
Statt alte Holzlatten verrotten zu lassen, bauen Sie doch daraus Bilderrahmen.

Was Sie benötigen:

  • Bildleisten
  • Säge
  • Führungsschiene
  • Schleifpapier
  • Leim
  • Spachtel
  • Schraubzwingen

So bauen Sie einfache Rahmen

  1. Messen Sie das Bild, das Sie rahmen möchten, in seiner Länge und Breite. Rechnen Sie jeweils 1 cm hinzu. Ist es also 30 Zentimeter lang, rechnen Sie mit 31 Zentimetern für die Bildleisten (s. weiter unten).
  2. Sägen Sie sich selbst Holzleisten aus dem Baumarkt zurecht (in unserem Beispiel 31 Zentimeter lang). Wenn Sie selbst sägen, ist eine Führungsschiene (aus Holz oder Plastik) sehr zu empfehlen. Sie bekommen sie für wenige Euro im Baumarkt. Die passen Sie über die Leisten und Sie können dann bequem exakte 45 Grad schräg die Leisten an ihren zwei Ende absägen. Oder lassen Sie sie in einem Baumarkt zurechtschneiden.  
  3. Öfters splittert das Holz an den Schnittkanten auf. Schleifen Sie die Schnittkanten dann gegebenenfalls ab. Aber beachten Sie dabei, dass die Schnittfläche nicht abgerundet wird, damit die zu verleimenden Flächen möglichst großflächig aufeinandergepresst werden können.
  4. Passen Sie die Holzleisten erst probeweise aneinander, bevor Sie Leim auf den sauberen Schnittflächen mit einem Spachtel aufbrinen. Schmirgeln Sie sie eventuell so lange noch zurecht, bis die Leisten möglichst großflächig zusammenpassen.
  5. Tragen Sie Holzleim auf und legen Sie den Rahmen auf einen schmalen Tisch.
  6. Entfernen Sie den herausgepressten Kleber mit einem feuchten Schwamm, bevor er fest wird.
  7. Befestigen Sie den Rahmen mit Schraubzwingen auf dem schmalen Tisch (schmal, damit Sie mit den Schraubzwingen auch an die Bildleisten heranreichen). Die Schraubzwingen drücken von oben auf den Rahmen an vier verleimten Ecken.
  8. Sie können auch eine Kordel oder ein Gummiband um den Rahmen führen. Ziehen Sie die Kordel oder ein Gummiband vorsichtig fest und verknoten Sie sie.
  9. Sie können bei kleineren Bilderrahmen mit kleinen dünnen Nägeln, die sie senkrecht zur Schneidefläche in die Ecken nageln, für zusätzliche Stabilität des Rahmens sorgen. Einfacher noch geht es mit Winkeln, die Sie über die Ecken nageln. Das empfiehlt sich besonders bei größeren Rahmen. Die Winkel können Sie entweder über die Ecken nageln oder schrauben.
  10. Sie können auch Eckstützen zurechtsägen, etwa eine Handlänge lang, mit abgeschrägten Kanten (45-Grad-Winkel), die sie in die vier Ecken des Rahmens passen (auch mit Holzleim festkleben).

So fertigen Sie raffiniertere Bilderrahmen

  • Hier finden Sie eine Reihe von Bilderleistenprofilen, wenn Sie über die allerschlichtesten Bilderleisten hinausgehen wollen.
  • Hier können Sie sich sogenannte Keilrahmenleisten ansehen, die Sie zusammenstecken können.
  • Bemalen Sie die selbstgebauten Bilderrahmen.
  • Schmuckere Rahmen bekommen Sie, wenn Sie die Holzlatten schnitzen.
  • Auch mit aufklebbaren Stuckelemente können Sie Ihren Rahmen aufwerten.

So bauen Sie auf Kinderart Bilderrahmen

  1. Nehmen Sie vier längliche Bauklötze.
  2. Kleben Sie die Bauklötze um ein Foto/Bild, das Sie auf einen Karton geklebt haben.
  3. Kleben Sie einen (Klebe-)Haken auf die Rückseite des Bilderrahmens, an dem Ihr Werk aufgehängt werden soll.
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