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Westfalenterrier: Welpen - Hinweise

Der Westfalenterrier ist ein Rassehund, der seit den 70er-Jahren in Deutschland gezüchtet wird. Die Abstammungsurkunden der Welpen werden bisher nicht von der FCI anerkannt. Entscheiden Sie sich für den Vierbeiner, erhalten Sie einen intelligenten Jagd- und Familienhund.

Den Westfalenterrier für die Jagd ausbilden
Den Westfalenterrier für die Jagd ausbilden

Aussehen und Charakter vom Westfalenterrier

  • Schauen Sie sich die Elterntiere von einem Westfalenterrier-Welpen an, wird Ihnen auffallen, dass sie im Aussehen einem Foxterrier gleichen. Dies ist nicht verwunderlich, da bei der Zucht des Westfalen auch dieser Rassehund eingekreuzt wurde.
  • Sie werden bemerken, dass der Vierbeiner einen quadratischen und kraftvollen Körperbau aufweist. Der Kopf ist flach, ziemlich schmal und verjüngt sich zur Schnauze hin. Die Nase ist schwarz und die kleinen, dunklen Augen liegen tief und haben einen feurigen Ausdruck.
  • Der aufmerksame Blick wird durch die mäßig dicken, nach vorne gerichteten und nach unten gekippten Ohren, die eine V-Form besitzen, unterstrichen. Die kräftige Rute, die ziemlich hoch angesetzt ist und nicht über dem Rücken getragen wird, darf nach dem Tierschutzgesetz nicht kopiert sein.
  • Es ist interessant für Sie zu wissen, dass der Vierbeiner sowohl mit kurzem als auch mit langem Haarkleid vorzufinden ist. Das Fell weist eine lohfarbene oder dunkelbraune Farbe auf, ist beim Glatthaartyp dicht, flach anliegend und darf nicht gewellt sein. Der Terrier mit Rauhaar soll nicht wollig aussehen, seine Unterwolle aber eine feinere Struktur aufweisen und einen Bart an der Schnauze tragen.
  • Die Welpen werden als ausgewachsenes Tier eine Widerristhöhe von ungefähr 40 cm aufweisen und bis zu acht Kilogramm schwer sein. Wählen Sie diese Hunderasse aus, erhalten Sie einen temperamentvollen Hund, der sich bei konsequenter Erziehung auch als Familienhund eignet. Dennoch sollten Sie beachten, dass diese Hunderasse bevorzugt für die Jagd gezüchtet wird.

Haltung und Erziehung der Rassehund-Welpen beachten

  • Soll Ihr Wunsch, einen Westfalenterrier zu halten, in die Tat umgesetzt werden, sollten Sie den Vierbeiner als Welpen in Ihr Zuhause holen. Informieren Sie sich über einen Verband über seriöse Züchter. Dabei ist es vorteilhaft für Sie, das Hundebaby schon während der Prägephase zwischen der dritten und sechsten Lebenswoche kennenzulernen, um die erste Bindung zu Ihnen zu fördern.
  • Es ist wichtig für Sie zu wissen, dass der Terrier einen starken Jagdtrieb vorweist, sodass er schon nach der Eingewöhnungsphase in seinem neuen Heim erzogen werden muss. Besonders in der Sozialisierungsphase ist es für Sie einfach, Ihrem Vierbeiner die Regeln des Soziallebens beizubringen, die nicht nur aus den ersten Kommandos, der Leinenführigkeit und der Stubenreinheit bestehen, sondern auch aus dem Kennenlernen einer Rangordnung in Ihrer Familie.
  • Beachten Sie, dass Sie die Erziehung konsequent, aber auch mit Verständnis und Geduld durchführen. Ihr Hundebaby entwickelt sich zum angenehmen Hausgenossen, wenn sein Temperament durch lange Spaziergänge ausgelebt wird und dabei auch die Freude im Wasser kennenlernen kann. Beschäftigung steht bei dieser Hunderasse an erster Stelle, da Ihr nicht ausgelasteter Vierbeiner zum Kläffen neigt und sein ungestümes Naturell in Schärfe umschlagen kann.
  • Beginnen Sie mit Ihrem älter werdenden Welpen eine Jagdausbildung, werden Sie feststellen, dass er durch die gute Sozialisierung personenbezogen ist und sich leicht führen lässt. Er eignet sich nicht nur zum Aufspüren und Aufstöbern von Wild, sondern kann auch als Fährtenhund eingesetzt werden. Dabei zeigt er ein ruhiges Wesen und sucht die Nähe und Zuwendung von Ihnen.
  • Ihr gut erzogener Westfalenterrier kann durch seine mittlere Größe auch in Wohnungen gehalten werden. Von einer ständigen Zwingerhaltung sollten Sie Abstand nehmen, da er als Familienhund den ständigen Umgang mit Ihnen benötigt.
  • Sorgen Sie nach dem Aufenthalt im Freien für eine sorgfältige Fellpflege und lassen Sie ihn als langhaarigen Rassehund in regelmäßigen Abständen scheren. Achten Sie besonders bei einer Jagdausbildung auf den ausreichenden Impfschutz gegen Tollwut.
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