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Wespenallergie-Desensibilisierung - das sollten Sie beachten

Eine Wespenallergie-Desensibilisierung ist in der Regel kein Spaziergang. Es ist ein langwieriger Prozess und eventuell auch mit Höhen und Tiefen verbunden. Einiges sollte dabei beachtet werden.

Ein Wespenstich kann mitunter lebensgefährlich sein.
Ein Wespenstich kann mitunter lebensgefährlich sein.

Was man unter einer Desensibilisierung versteht

  • Eine Desensibilisierung, oder auch Hyposensibilisierung ist eine Therapieform, bei der versucht wird, einen Patienten von einer Allergie zu befreien. Hier handelt es sich um eine Wespenallergie.
  • Meist ist es so, dass der Betroffene bis zum ersten anaphylaktischen Schock gar nicht weiß, dass er unter einer Wespenallergie leidet.
  • Aber um dieses kritische und auch lebensbedrohliche Ereignis zu vermeiden, entschließen sich viele für eine Desensibilisierung.
  • Ziel dieser Therapie isst, dass sich das eigene Immunsystem an den allergieauslösenden Stoff, in diesem Fall das Wespengift, gewöhnt, und nicht mehr unnatürlich darauf reagiert.

Ablauf der Hyposensibilisierung bei einer Wespenallergie

  • Ganz klassisch ist es so, dass der Arztbei einer Desensibilisierung in bestimmtem Rhythmus eine winzig kleine Menge des Allergens in den Oberarm spritzt.
  • Die Menge des zu verabreichenden Giftes wird dabei langsam erhöht. Das ist die erste Phase. Dieser schließt sich die Erhaltungsphase an, in der die Menge immer dieselbe ist.
  • Meist dauert diese Therapie drei bis fünf Jahre lang. Nach jeder Injektion muss der Patient eine gewisse Zeit in der Praxis verbringen, damit der Arzt sofort eingreifen kann, wenn eine allergische Reaktion auftritt.
  • Meist wird nach Abschluss der Therapie unter Aufsicht ein "wirklicher" Wespenstich erzeugt, um zu sehen, ob die Therapie angeschlagen hat. Dies passiert meist in der Klinik in der Anwesenheit des Arztes.

Nebenwirkungen und Risiken der Hyposensibilisierung

  • Nach jeder Injektion können lokale Rötungen entstehen, die mit Juckreiz und Schwellungen verbunden sind.
  • Aber auch Allgemeinreaktionen können auftreten, wie zum Beispiel eine Nesselsucht am ganzen Körper oder eine Atemnot. In schlimmsten Fällen kann sich ein allergischer Schock entwickeln.
  • Der Patient sollte sich in jedem Falle gut beobachten und sich an die Hinweise des behandelnden Arztes halten.
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