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Werksfahrer werden - darauf sollten Sie bei Ihrer Bewerbung achten

Automobilhersteller beteiligen sich nicht nur als Sponsor von Rennsportveranstaltungen. In eigenen Teams werden Werksfahrer unter Vertrag genommen.

Werksfahrer sind rasant unterwegs.
Werksfahrer sind rasant unterwegs. © Rike / Pixelio

Werksfahrer werden im Motorsport Angestellte eines Automobil- oder Motorradunternehmens genannt, die entweder als Rennfahrer arbeiten und bei Rennen um Meisterschaften und Siege kämpfen oder in der Erprobung der neuen Modelle beschäftigt sind.

Werksfahrer werden - Karriere im internationalen Motorsport

  • Rennfahrer- oder Werksfahrerkarrieren beginnen oftmals im elterlichen Autohaus oder der Autowerkstatt. Nicht selten überträgt sich die Auto- und Rennsportbegeisterung der Eltern auf den Nachwuchs. Schnell entsteht der Traum, Rennfahrer zu werden. Nicht selten beginnen die ersten Versuche späterer erfolgreicher Rennsportler auf der Kartbahn oder beim Motocross.
  • Nach der Schule wird eine Ausbildung Kfz-Mechaniker absolviert. Der Kfz-Meister folgt kurze Zeit danach. Optimiert wird der Karrierestart durch das Studium einer technischen Betriebswirtschaft.
  • Da es im Motorsport nicht ohne ausreichendes finanzielles Budget geht, braucht es am Anfang z.B. einen Papa als Sponsor. Nach einigen erfolgreichen Starts ist möglicherweise ein finanzstarker Sponsor aus dem örtlichen Umfeld oder eines Fahrzeugherstellers in Sichtweite.
  • Als Rennfahrer bewerben Sie sich bei einem Rennsportteam - am besten mit ausgezeichneten Rennergebnissen auf den Rennstrecken der Welt. Sie brauchen vor allem Talent und Durchhaltevermögen. Durchhaltevermögen ist notwendig - sowohl in sportlicher als auch finanzieller Hinsicht.

Mitglied im Porsche-Werksfahrerteam werden

  1. Wenn Sie beispielsweise bei Porsche Werksfahrer werden möchten, enthält Ihre Bewerbung eine lange Liste von Starts auf internationalen Rennstrecken. Sie haben dabei Ihr Talent unter Beweis gestellt.
  2. Die Kundenteams von Porsche erhalten nicht nur Unterstützung durch wettbewerbsfähige Fahrzeuge. Auch talentierte Rennfahrer werden entsendet.
  3. Der Porsche Werksfahrerkader ist mit 9 Piloten relativ klein. Zum Einsatz kommen sie einerseits weltweit bei verschiedensten Rennserien und andererseits bei der Weiterentwicklung der Rennfahrzeuge.
  4. Porsche legt Wert auf Beständigkeit. Sollte Ihre Bewerbung erfolgreich sein, erhalten Sie einen mehrjährigen Vertrag.
  5. Sie müssen bei Ihrer Bewerbung als Werksfahrer bereits deutlich gemacht haben, dass Sie für Porsche einen Full-Time-Job erledigen können. Neben den Renneinsätzen erwarten Sie Fitnesstests, Fahrertrainings sowie Partnertermine.

Als Werksfahrer und Hochleistungssportler brauchen Sie Talent, Schnelligkeit, Lernfähigkeit, Ausdauer, Flexibilität und Disziplin. Eine gute schulische Ausbildung und ein technischer Berufsabschluss wirken sich Karriere fördernd aus.

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