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Wenn Schnaken stechen - so lindern Sie den Juckreiz

Dass die bekannten langbeinigen Schnaken stechen, ist ein Irrtum. Allerdings gibt es zum Beispiel in Süddeutschland tatsächlich Schnaken, die stechen können. Dort bekommen nämlich Stechmücken diesen Namen.

In der Natur gehören Insekten dazu.
In der Natur gehören Insekten dazu.

Was Sie benötigen:

  • Hausarzt
  • Kamille
  • Zwiebel

Schnaken stechen nicht

  • Die Schnake hat viele Namen: beispielsweise Hexe, Schuster, Schnegger, Schneider. Die Schnake hat noch andere Wortbedeutungen, da sie in einigen Bereichen des Landes als Stechmücke bezeichnet wird und das auch ist: zum Beispiel Pferdemücken, Bachmücken oder auch Mückenhengste.
  • Die allgemein bekannten Schnaken mit ihren langen Beinen sind nicht in der Lage die menschliche Haut zu durchbohren, da ihr Mundwerkzeug das nicht kann. Auch die Nahrungsaufnahme ist beschränkt auf Wasser und Nektar.
  • In der Schweiz und in Süddeutschland werden allerdings beispielsweise die Stechmücken Schnaken genannt.
  • Falls Sie also in der Schweiz oder auch in Süddeutschland unterwegs sind, wird Ihnen der Begriff Schnake vielleicht öfters über den Weg laufen. Dann sollten Sie umdenken, denn diese Schnaken können stechen.

Mücken stechen und das kann weh tun

  • Gott sei Dank sind Mückenstiche nicht so gefährlich. Es gibt aber einen Grund, zum Arzt zu gehen: Wenn die Schwellung stark wird, eine Entzündung eintritt und Sie eine allergische Reaktion davontragen mit beispielsweise Atemnot. Entweder rufen Sie sofort die 112 oder lassen sich ins nächstgelegene Krankenhaus fahren.
  • Ansonsten gibt es gute Hausmittel gegen die lästigen und juckenden Mückenstiche. Der erste Tipp: bitte nicht kratzen. Durch das Kratzen können Sie die Haut abziehen und dann können sich Bakterien darunter ansammeln. So kann sich sehr leicht eine Entzündung bilden.
  • Lindern Sie den Juckreiz am besten sofort. Als Vorrat sollten Sie aus der Apotheke ein Antihistamin als Salbe zu Hause haben. Durch diese Salbe geht der Juckreiz zurück und auch die Schwellung nimmt ab.
  • Haben Sie keine Salbe zur Hand, klappt's auch mit einer Zwiebel. Die Zwiebel trägt ein natürliches Antibiotikum in sich (Alliin). So wirkt sie entzündungshemmend und schmerzstillend. Auch der Juckreiz wird gelindert. Schneiden Sie eine Zwiebel in vier bis sechs Teile und geben Sie die Teile in ein Baumwolltuch. Nun halten Sie das Tuch über Wasserdampf. So können sich die ätherischen Öle entfalten. Legen Sie das Tuch auf die entsprechende Stelle, mindestens für zehn Minuten.
  • Kamille ist auch ein gutes Hausmittel. Kochen Sie Kamillenblüten auf und lassen Sie sie circa zehn Minuten ziehen. Nehmen Sie die Blüten aus dem Gefäß und warten, bis das Wasser nicht mehr so heiß ist. Tragen Sie dann das Wasser, wenn es eine angenehme Temperatur hat, auf die Wunde auf. Wiederholen Sie dies mehrmals täglich.
  • Falls Sie unterwegs gestochen werden, suchen Sie sich am Wegesrand oder im Wald Breit- oder Spitzwegerich. Verreiben Sie die Blätter sehr stark, bis sich eine breiartige Masse bildet. Dann tragen Sie diese auf die entsprechende Stelle auf und lassen es eintrocknen. Das verschafft Linderung.
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