Wenn man ganz unten ist, kann es nur noch aufwärts gehen! - So raffen Sie sich auf zu neuen Höhen

Tiefpunkte gehören zum Leben dazu. Tiefpunkte gehören zum Leben dazu.
Wenn Sie das Gefühl haben, im Leben ganz unten angekommen zu sein, sollten Sie sich ein konkretes Ziel setzen. Dies kann manchmal helfen, um aus eigener Kraft aus dieser Situation herauszukommen. Ganz einfach ist dies jedoch nicht.
Anna Schmidt
25.05.2011 Anna Schmidt

Im Leben gibt es Höhen und Tiefen. Wenn Sie auf einem Tiefpunkt angelangt sind, brauchen Sie neue Motivation, um endlich wieder vorwärts gehen zu können.

Von unten wieder nach oben kommen

Kündigung und Verlust der Arbeitsstelle sind Ereignisse, bei denen Menschen sich oft auf dem sozialen Abstieg und irgendwann ganz unten angekommen fühlen. Wenn die Arbeitslosigkeit dann auch noch länger andauert, wird es oft immer schwieriger, sich für eine Bewerbung oder eine neue Arbeitsstelle zu motivieren. In einer solchen Situation sollten Sie jedoch nicht die Flinte ins Korn werfen, sondern ein konkretes Ziel entwickeln.

  1. Überlegen Sie sich etwas, dass Sie unbedingt erreichen wollen. Ein solches Ziel sollten Sie konkret beschreiben können: In welcher Situation befinden Sie sich, wenn Sie das Ziel - etwa einen neuen Arbeitsplatz zu haben - erreicht haben? Wie sieht diese Situation genau aus?
  2. Wenn Sie wollen, können Sie auch die Augen schließen, um sich ganz auf die Vorstellung des erreichten Zieles zu konzentrieren. Vielleicht fällt Ihnen dabei auch auf, was Sie in dieser Situation hören könnten: Vielleicht sagt jemand etwas zu Ihnen oder Sie sagen etwas zu sich selbst (zum Beispiel: "Gut gemacht!").
  3. Spüren Sie sich ganz in die Zielsituation ein und lassen Sie dabei einmal Ihren "inneren Kritiker" schweigen, der Ihnen vielleicht einreden will, dass Sie das Ziel ohnehin nicht erreichen können.
  4. Das Ziel, das Sie sich überlegen, sollten Sie jedoch maßgeblich aus eigener Kraft erreichen können, denn es ist wenig hilfreich, wenn Sie bei der Zielerreichung zu sehr von anderen abhängig sind.

Die Schritte zum Ziel planen

Wenn Sie sich Ihr Ziel vergegenwärtigt haben, dann können Sie auf einer gedachten Zeitlinie rückwärts gehen.

  1. Stellen Sie sich die Frage: Was war der entscheidende Schritt, bevor Sie das Ziel erreicht haben? Was mussten Sie da tun? Was war das genau für eine Situation? So können Sie sich ein entscheidendes Teilziel vergegenwärtigen.
  2. Wenn Sie den entscheidenden Schritt vor der Zielerreichung definiert haben, können Sie sich als Nächstes fragen: Was war der Schritt oder das Teilziel davor?
  3. So können Sie so weit zurückgehen, bis Sie gedanklich in der Gegenwart ankommen. Hier können Sie sich nun überlegen: Welche Dinge sollten Sie in den nächsten 72 Stunden in Angriff nehmen, um dem Ziel einen entscheidenden Schritt näher zu kommen?
  4. Zum Abschluss sollten Sie sich auch die Frage stellen, welche Konsequenzen mit der Erreichung des Zieles verbunden sind. Gibt es verdeckte negative Konsequenzen, müssen Sie sich diese vergegenwärtigen und abwägen, ob Sie bereit sind, diese Dinge in Kauf zu nehmen, um Ihr Ziel zu erreichen. 

Sich zu neuen Höhen aufzuraffen, wenn man dem eigenen Empfinden nach ganz unten angekommen ist, ist sicher nicht einfach. Sie selbst sind jedoch oft der entscheidende Mensch, der sich aus einer solchen Situation wieder hinaushelfen kann.

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