- 23.12.2011 Sebastian Pekrul
Was ist der Grund für das Schreien?
Meistens schreien Kinder nicht ohne Grund. Dennoch lässt sich die Ursache des Schreiens nicht immer gleich ausfindig machen. Da ist es besonders, wichtig gelassen zu bleiben.
- Denken Sie zunächst daran, dass es ganz normal ist, dass kleine Kinder schreien. Besonders von der Geburt bis zur sechsten Lebenswoche ist es üblich, dass das Schreien stetig zunimmt.
- Machen Sie sich selbst also nicht noch mehr Stress, indem Sie bei sich selbst nach Schuld oder Fehlern suchen. Das Ausmaß sowie die Dauer des Schreiens sind meist mehr von den kindlichen Voraussetzungen als vom Verhalten der Eltern abhängig.
- Dennoch sollten Sie natürlich versuchen, den Grund für das Schreien herauszufinden. So weinen Kinder zum Beispiel meistens, wenn sie Hunger haben, die Windel voll ist, wenn sie müde sind, Angst vor etwas haben, auf den Arm wollen und so weiter.
So bleiben Sie (möglichst) entspannt und gelassen
- Besonders in den Abendstunden schreien viele Kinder aber ohne erfindlichen Grund. Wenn Sie fertig und erschöpft sind, müssen Sie sich wegen des Schreiens nicht auf den Kopf stellen. Wichtig ist nur, dass Sie da sind und dem Kind zeigen, dass es nicht allein ist.
- Um während des Schreiens der Kinder möglichst gelassen zu bleiben, ist es um so wichtiger, in der Zeit, wo die Kinder gut gelaunt sind, mit ihnen zu spielen und wenn sie schlafen, für Entspannung zu sorgen.
- Sorgen Sie in jedem Fall für einen geordneten Tagesablauf mit regelmäßigen Mahl- und Schlafenszeiten und anderen Aktivitäten wie Spazierengehen und so weiter. Dies kann nicht nur die Schreidauer verkürzen, sondern auch Ihnen helfen, sich zu entspannen.
- Sehr empfehlenswert ist es auch, sich mit anderen Eltern über das Schreiverhalten der Kinder auszutauschen. Auch wenn Sie dabei keine Lösung finden, können einem derartige Gespräche durchaus helfen, gelassener zu werden.
Letztendlich gibt es wohl kaum Eltern, die das Schreien ihrer Kinder vollkommen gelassen ertragen können. In gewisser Weise kann es aber auch ein Trost sein zu wissen, dass man mit dieser Herausforderung nicht allein ist. Und denken Sie daran: Es geht vorbei!