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Weniger Gähnen beim Sport - so geht's

Wir können auf den Mond fliegen und iPods konstruieren, aber das Phänomen des Gähnens ist noch erstaunlich wenig erforscht und begriffen. Es kann verschiedene Ursachen haben. Auch über das Gähnen beim Sport gibt es mehr Theorien als gesicherte Erkenntnisse.

Gähnen beim Sport ist auch natürlich.
Gähnen beim Sport ist auch natürlich.

Verschiedene Theorien, wie Sie beim Sport weniger gähnen

Ein gesicherter Grund fürs Gähnen scheint Müdigkeit. Sind Sie denn immer ausgeschlafen? Bekommen Sie genügend Schlaf? Vielleicht glauben Sie das nur.

  • Vielleicht schlafen Sie nicht tief und erholsam genug. Schlafen Sie eine Weile lang einmal mehr und beobachten Sie, ob das viele Gähnen beim Sport dadurch abnimmt.
  • Wie so oft ist eine falsche Ernährung der Grund für ein Übel. Ernähren Sie sich ausreichend mit frischem Obst und Gemüse (und nicht etwa mit Energydrinks und Vitamintabletten), nicht mit Fertigkost, sondern mit selbst zubereiteten, möglichst nicht raffinierten Lebensmitteln.
  • Auch ausgewogen muss die Nahrung sein. Es bringt oft nichts, sich mit Vitaminen und anderen wertvollen Nährstoffen zu versorgen, wenn Ihrem Organismus nicht zugleich zum Beispiel pflanzliches Fett zugeführt wird, das erst die sogenannte Bioverfügbarkeit der Nahrungsinhaltsstoffe für Sie ermöglicht. Außerdem verhindert zum Beispiel Koffein die Aufnahme von bestimmten Vitaminen.
  • Das Gähnen tritt bei vielen auf, wenn nach einem etwa einstündigen Konditions- und Kreislauftraining im Stehen der Übergang zum Training auf der Matte führt. In diesem Fall ist das Gähnen vermutlich ein Zeichen für Entspannung, und zwar eine tiefere Entspannung, die man oft erst dann erreicht, wenn einem das sportliche Training zuvor Spaß gemacht hat und man sich hat austoben können.
  • Kein Grund also, sich zu schämen, im Gegenteil, Grund, sich zu freuen haben Sie in so einem Fall, weil es ein Anzeichen dafür sein kann, dass Ihnen die Entspannung, die so viel gepriesen wird und die man gar nicht so leicht erreicht (das berühmte "Loslassenkönnen"), gelungen ist.
  • Eine weitere Theorie führt das Gähnen auf die Chemie in Ihrem Gehirn zurück: Wenn mehr Serotonin, Dopamin oder Glutaminsäure in Ihrem Gehirn sind, dann steigert das Ihre Gähnhäufigkeit. Mehr Endorphine hingegen lassen die Gähnfrequenz sinken.
  • Sorgen Sie also für mehr Endorphine im Blut. Suchen Sie sich einen Sportkurs mit Musik und Mit-Sportlern, die sie mögen, die sie anregen und wenn Sie allein Sport treiben, dann hören Sie dabei Musik, die Sie anregt, aufputscht. Musik kann ja ähnliche Rauschgefühle wie Drogen im menschlichen Organismus hervorrufen.
  • Nehmen Sie vielleicht Medikamente, die eine erhöhte Gähnfrequenz beim Sport hevorrufen können? Unter Verdacht stehen folgende Medikamente: Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, Levodopa, Opioide (Morphin, Methadon), Benzodiazepine (in Tranquilizern), Monoaminooxidase-Hemmer (in Antidepressiva) oder Lidocain (Lokalanästhetikum).
  • Ein anderer Grund kann sein, dass Sie nicht wirklich fit sind. Viele Menschen, die über eine längere Zeit (Monate bis Jahre) regelmäßig (etwa 2 bis 3 x in der Woche) ein intensives Konditionstraining absolvieren, können feststellen, dass sie weniger gähnen.
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