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Wellen für die Haare selber machen

Weiche Wellen im Haar betonen Ihre Weiblichkeit. Sogar wenn Sie glatte Haare haben, müssen Sie auf dieses feminine Extra nicht verzichten. Welliges Styling lässt sich in jeder Haarstruktur per Lockenstab und Wickler oder sogar ganz ohne Geräte selber machen.

Welliges Haar lässt die Frisur lebendiger wirken.
Welliges Haar lässt die Frisur lebendiger wirken.

Was Sie benötigen:

  • Glätteisen
  • Lockenwickler
  • Lockenstab
  • Papilotten
  • Haarnadeln
  • Haarspray
  • Schaumfestiger

Wellen lassen sich mit, aber auch ohne Geräte selber machen

Viele Trendfrisuren bauen auf Wellen im Haar. Um Ihr glattes Haar wellig zu kriegen, benutzen Sie zum Haastyling entweder Lockenstab, Glätteisen, Lockenwickler, Papilotten oder die Flechttechnik.

  • Die klassische Möglichkeit für Wellen im Haar sind Lockenwickler. Elektrische Wickler sind am effektivsten. Solche ohne Strom eignen sich besser für strapaziertes und dünnes Haar. Aber Locken sind doch keine Wellen! Richtig, wer dicke Strähnen in softer Wickeltechnik auf große Wickler rollt, erhält aber auch statt Locken aber den welligen Look. Auf ähnliche Weise funktioniert es übrigens auch mit Papilotten.
  • Bekanntestes Lockenaccessoire ist neben dem Lockenwickler der Lockenstab. Auch mit diesem Gerät können Sie sich bei richtiger Anwendung die Haare wellen, statt locken. Ein extragroßer Aufsatz ist dazu erforderlich. Wie schon bei den Wicklern ist der ausschlaggebende Punkt für die Wellen die Stärke der Strähnen, die Sie um den Stab schlingen.
  • Obwohl das Glätteisen eigentlich das gegenteilige Ergebnis erzielen soll, können Sie auch mit diesem Gerät welliges Haar stylen. Dazu eine relativ dicke Strähne greifen, ein Glätteisen mit abgerundeter Oberseite am Ansatz einige Zentimeter nach unten ziehen und um 180 Grad drehen. Achtung: Sie bestimmen die Größe der Wellen hier schon mit den Zentimetern, die Sie das Gerät vom Ansatz aus nach unten ziehen.
  • Wer sich ganz ohne Geräte Wellen ins Haar zaubern möchte, wendet im handtuchtrockenen Haar Flechttechniken an. Zöpfe bringen definierte Wellen. Mini-Dutts und größere Dutts ergeben etwas softere Wellen, wobei die verflochtene Strähnenstärke über die Größe der Wellen bestimmt.

Wählen Sie eine Methode nach Struktur Ihrer Haare

Jede der Wellmethoden bietet ihre Vor- und Nachteile. Die richtige Methode für sich entdecken Sie nur, wenn Sie Ihre Haarstruktur, das gewünschte Ergebnis und den Arbeitsaufwand der Systeme berücksichtigen.

  • Die Glätteisenmethode ist relativ aufwändig. Sie geben in handtuchtrockenes Haar Wachs oder Schaumfestiger und machen sich strähnenweise ans Styling. Das Ergebnis lässt sich bei diesem System über viele Faktoren beeinflussen. Die Abstände und Strähnendicke sind die wichtigsten. Wer extrem lange Haare hat, wird mit der Lockenstabmethode allerdings nicht sehr weit kommen. Dasselbe gilt für Menschen mit extrem dicken Haar. Die gestylten Wellen entwellen sich unter diesen Umständen relativ schnell und Sie haben sich quasi umsonst einen Heidenaufwand angetan.
  • Davon abgesehen belastet direkte Hitze Ihr Haar enorm und begünstigt zukünftig Haarbruch. Das gilt auch für die Lockenstabmethode, die auch in kräftigem Haar für Wellen sorgen kann. Allerdings entwellt sich extrem langes Haar auch mit dieser Methode schnell. 
  • Etwas zeitintensiver ist die Lockenwicklermethode, die anders als die bisher genannten auch in feinem Haar ansehnliche Wellen entstehen lässt. Wer das Haar schonen möchte, verwendet statt elektrischen hitzelose Wickler oder die erwähnten Papilloten, die in der Anwendung einfacher sind. Das Ergebnis lässt sich auch in diesem Fall über Faktoren wie Wicklergröße, Strähnendicke und Straffung der Wickelung beeinflussen. Die entstehenden Wellen sind in der Regel definierter als dies beim Lockenstab der Fall ist. Der Look wirkt damit natürlicher.
  • Das Nachstylen der Zöpfchen-Dutt-Methode bietet den Vorteil der Einfachheit. Allerdings lohnt sich das Flechten nur, wenn Sie die Flechtung mindestens zehn Stunden im Haar lassen. Das Ergebnis dieser Methode lässt sich für Sie am einfachsten kontrollieren. Durch den Verzicht auf Hitze ist das Zöpfchen-Dutt-System außerdem relativ schonend, solange die Zöpfe nicht mit Haargummis abgeklemmt, sondern mit Haarnadeln festgesteckt werden. Der Nachteil: Die Haarnadelabdrücke müssen Sie später heraus föhnen. Das ist ein Mehr an Arbeitsaufwand. Bei sehr langem Haar kann die Flechtung außerdem schwierig sein, ist aber trotzdem die effektivste Variante. Für feines Haar ist das System dagegen äußerst strapaziös. 

Zur Übersicht nochmal zusammengefasst: Langes Haar erhält über Flechttechnik die dauerhaftesten und natürlichsten Wellen. Feines und strapaziertes Haar mittlerer Länge ist mit Papilotten am schonendsten, schönsten und einfachsten wellig zu bekommen. Die Lockenstabmethode punktet durch geringeren Zeitaufwand, als Wickler, eignet sich aber nur für kräftiges, gesundes Haar. Achtung: Keine der Methoden täglich anwenden, denn das macht auch das gesündeste Haar kaputt. 

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