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Welches E-Bike soll ich kaufen? - Modellvarianten einfach erklärt

Ein Fahrrad mit eingebautem Rückenwind - Sie wollen diesen Fahrspaß auch erleben? Ihr Wunsch lässt sich leicht erfüllen. Sie stehen lediglich vor der mitunter nicht leichten Entscheidung, welches E-Bike Sie kaufen sollen. Die in Deutschland jedes Jahr verkauften mehreren Hunderttausend Räder gibt es in Radgattungen vom City- oder Reiserad über das dreirädrige Seniorenrad bis zum Mountainbike für die Alpenüberquerung. Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Führerschein- und Helmpflicht besteht bei S-Pedelecs.
Führerschein- und Helmpflicht besteht bei S-Pedelecs.

Die Fahrradbranche geht davon aus, dass in Deutschland in naher Zukunft von den verkauften Fahrrädern jedes sechste Rad einen Elektromotor haben wird. Es gibt einen wahren Elektrorad-Boom, der die gesamte Branche verändert hat. Wer das erste Mal ein Fahrrad mit E-Antrieb fährt, wird vom Fahrspaß, den 250 Watt Extraschub ermöglichen, begeistert sein.

Fahrrad mit Elektroantrieb - E-Bike in verschiedenen Varianten

  • Sie werden verblüfft sein, wie enorm Ihr Fahrrad mit 250 Watt Extraschub aus dem Stand beschleunigt. Berge spurten Sie mit nie gekannter Leichtigkeit mit scheinbar übermenschlichen Kräften hoch.
  • Der E-Bike-Boom hat nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile - vor allem für Verbraucher. Mit der angebotenen Qualität der Räder können Sie jedoch durchaus zufrieden sein. Insgesamt ist der Markt auch unübersichtlicher geworden.
  • Neben bekannten Motorherstellern wie Bosch, Panasonic oder Bionix gibt es Dutzende andere. Fast alle gängigen Fahrradhersteller verbauen Motorsysteme in verschiedenen Varianten. Als Verbraucher haben Sie dann die Qual der Wahl.

Front- oder Heckantrieb - oder Mittelantrieb?

  • Elektroräder werden mehrheitlich (über 90 Prozent) als sogenannte Pedelecs verkauft. Da sie bei dieser Art der Motorisierung als normale Fahrräder gelten, dürfen sie ohne Führerschein gefahren werden. 
  • Die Zuschaltung des Motors erfolgt immer dann, wenn Sie als Fahrer in die Pedale treten. Die damit maximal mögliche Geschwindigkeit liegt bei 25 Stundenkilometern. Spätestens dann erfolgt eine Abschaltung der Fahrunterstützung beziehungsweise die Zuschaltung erfolgt erst gar nicht.
  • Sogenannte S-Pedelecs erlauben Fahrgeschwindigkeiten bis 45 Stundenkilometer. Daher besteht auch Kennzeichen- und Versicherungspflicht.
  • Die Vielfalt bei E-Bike-Varianten ist groß. Neben Fahrrädern mit Front- oder Heckantrieb gibt es die Variante Mittelantrieb (Motor im Tretlager).
  • Während preiswerte Hersteller den Frontantrieb als billigstes System für Einsteiger anbieten, gibt es die teuren Modelle meist mit Heckantrieb.
  • Diese sind es auch, die den Mittelmotor marktfähig machen. Experten geben diesem System die größten Zukunftschancen. Zu den Vorteilen dieses Antriebs gehören die optimale Lage des Schwerpunkts sowie das direkte Zusammenführen von Muskel- und Motorkraft im Tretlager.
  • Der Heckmotor wird von sportlich ambitionierten Radfahrern favorisiert. Durch das Extragewicht im Hinterrad ist die Traktion gut. Außerdem läuft er leiser als ein Mittelmotor.
  • Da ein E-Bike, so wie alles, was Spaß macht, Geld kostet (Preise ab 1.500 Euro), sollten Sie sich vor dem Kauf bei einem Fachhändler gut informieren und unbedingt mehrere Modelle auch Probe fahren. So lernen Sie gleichzeitig am besten die unterschiedlichen Arten der Motorsteuerung kennen.

Beim Radfahren mit Motorunterstützung gibt es keine Motorleistung, wenn Sie nicht treten.Je stärker Sie in die Pedale treten, desto mehr Hilfe erhalten Sie.

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