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Welcher Hauttyp bin ich? - So bestimmen Sie ihn

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Video von Enrico Schwarz0:58

Unter dem Begriff Hauttyp wird sowohl die Hautfarbe eingestuft als auch andere Eigenschaften der Haut, wie die Neigung zu Pickeln. Sie können leicht selber feststellen, welcher Hauttyp Sie sind.

Was Sie benötigen:

  • weißes Papier
  • Vergrößerungsglas

Prüfen, welcher Fitzpatrick-Hauttyp Sie sind

Die Einstufung der Hautfarbe ist wichtig, damit Sie wissen, wie Sie sich vor der Sonne schützen müssen. Nach Fitzpatrick können Sie sich in eine der folgenden Kategorien einstufen und feststellen, welcher Hauttyp Sie sind.

  • Keltischer Typ: Sind Sie sehr hellhäutig? Sind auch die Brustwarzen hell? Dann haben Sie diesen Hauttyp. Weitere Kennzeichen sind Neigung zu Sommersprossen statt zu Sonnenbräune und rotes bzw. hellblondes Haar. Ungeschützt können Sie Sonne nur 10 Minuten vertragen.
  • Nordischer Typ: Diesen Hauttyp haben Sie, wenn Sie ebenfalls helle Haut haben, aber die Brustwarzen etwas dunkler sind. Die Haarfarbe ist bei diesem Hauttyp Blond bis Hellbraun und in der Sonne werden Sie ein wenig braun. Trotzdem sollten Sie nicht länger als 20 Minuten in der Sonne bleiben.
  • Mischtyp: Die meisten Menschen in Deutschland haben diesen Hauttyp. Sie haben braunes Haar, bekommen kaum Sommersprossen und werden in der Sonne langsam aber stetig braun. Wenn Sie zu diesem Hauttyp gehören, können Sie bis zu 30 Minuten in der Sonne bleiben, ohne Sonnenbrand zu bekommen.
  • Mediterraner Typ: Wenn Sie diesen Hauttyp haben, ist die Haut immer leicht gebräunt und Sie haben dunkles Haar. Sonnenbrand dürften Sie nicht kennen. Außerdem werden Sie in der Sonne sehr schnell und gleichmäßig braun.
  • Dunkle Hauttypen: Diesen Hautyp finden Sie eigentlich nur in Nordafrika, in Arabien oder in Teilen von Asien. Die Haut ist immer stark gebräunt. Diesen Hauttyp gibt es nicht bei Menschen mitteleuropäischer Herkunft.
  • Schwarze Hauttypen: Auch hier gilt: Ohne entsprechende Vorfahren aus Australien, Indien oder Zentralafrika sind Sie nicht dieser Hauttyp.

Die Frage, welcher Hauttyp Sie sind, ist von großer Bedeutung bei Reisen und der Wahl des Sonnenschutzes.

Die Haut für die richtige Kosmetikserie testen

Für die tägliche Pflege ist es wichtig, zu wissen, welcher Hauttyp Sie in diesem Sinne sind. Hier unterscheidet man die Haut nach ihrer Fähigkeit Fett zu produzieren und ob die Haut zusätzlich empfindlich ist. Dazu gehen Sie wie folgt vor:

  1. Sie müssen bei der Einstufung unbedingt frisch gereinigte Haut ohne Creme oder Make-up testen. Alle Menschen haben nach dem Sport eine fettige Haut! Reinigen Sie das Gesicht wie gewohnt und warten Sie ca. eine Stunde. In dieser Zeit sollten Sie nicht ins Schwitzen geraten.
  2. Drücken Sie weißes glattes Papier, zum Beispiel Löschpapier, auf das Kinn, die Nase und an drei Stellen auf die Stirn (T-Zone), außerdem jeweils auf die Mitte der Wangen. Zeigen sich keine fettigen Flecken auf dem Papier, haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit weder fettige Haut, noch eine Mischhaut. Bei Mischhaut zeigen sich Fettspuren in der T-Zone. Eine glänzende Nase kann auch von Schweiß kommen, das wird oft mit fettiger Haut verwechselt.
  3. Wiederholen Sie den Test, wenn Sie dem Ergebnis nicht trauen, nach 2 Stunden. Viele Menschen, besonders jenseits der 30, haben normale oder trockene Haut, sind aber überzeugt, dass Sie fettige Haut haben. Kleine Fettspuren sind nach 3 Stunden übrigens normal, fehlen diese, ist die Haut trocken.

Weiterer Test, um Ihren Hauttyp zu bestimmen

  • Betrachten Sie die Haut durch ein Vergrößerungsglas. Sehen Sie feine Hautschüppchen, dann kann dies ein Zeichen von trockener Haut sein. Aber Abschuppungen sind normal und dürfen nicht überbewertet werden. Wenn Sie Mitesser entdecken, heißt das nur, dass Sie verstopfte Poren haben. Das kann durch Hautfett entstehen, kann aber auch andere Ursache haben, zum Beispiel Arbeit in staubiger Umgebung. Machen Sie ein Peeling und schauen Sie sich die Haut am nächsten Tag an. Sieht die Haut dann normal aus, sind Sie ein normaler Hauttyp.
  • Große Pickel, ständig große Mitesser, fettige Schuppen, die in großen Placken abheben, sind ein Fall für den Hautarzt. Sie haben ein ernstes Hautproblem, das fachmännisch behandelt werden muss, das hat nichts mit einem Hauttyp zu tun.
  • Wenn die Haut häufig spannt, Sie sich nicht wohlfühlen mit der Haut, dann haben Sie vermutlich trockene Haut. Der Haut fehlt Wasser, aber kein Fett. Tragen Sie Feuchtigkeitscreme auf. Zieht diese rasch ein, dann ist dies ein weiteres Zeichen von trockener, wasserarmer Haut. Ihr Körper speichert zu wenig Wasser. Trinken Sie mehr und nehmen Sie Salz oder Gelatine zu sich. So kann der Körper das Wasser speichern. Mit Creme alleine bekommen Sie das nicht in den Griff.
  • Empfindliche Haut hat eigentlich jeder, das heißt, Haut reagiert bei Stress oder auf Zusatzstoffe in Kosmetik mit roten Flecken, es kann auch zu einem Jucken und brennen kommen. Wobei die Empfindlichkeit der Haut mit den Hauttypen nach Fitzpatrick in einem Zusammenhang steht. Der keltische Typ hat meistens eine trockene und sehr empfindliche Haut, während die dunkleren Typen eher eine robuste und etwas fettigere Haut haben. Das ist sicher eine Hilfe bei der Wahl der Kosmetikserie.

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