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Welchen Notendurchschnitt braucht man für das Fachabitur? - Das sollten Sie beim Schulwechsel beachten

Das Schulsystem bietet verschiedene Möglichkeiten, einen höheren Schulabschluss zu erwerben. Auch ein Realschüler kann studieren, wenn er die Fachoberschule erfolgreich abschließt. Doch welchen Notendurchschnitt braucht ein Schüler um an einer Fachoberschule sein Fachabitur abzulegen? Hier erfahren Sie es - und was Sie sonst noch bei einem Schulwechsel bedenken sollten.

Von der mittleren Reife zum Fachabitur - so gelingt es.
Von der mittleren Reife zum Fachabitur - so gelingt es.

Die Fachoberschule bietet durch das Angebot verschiedene Praktika, neben dem theoretischen Unterricht, vielen Schülern eine Alternative zur rein theoretischen Wissensvermittlung an Gymnasien an.

Welchen Notendurchschnitt ein Realschüler braucht

  • Ein Realschüler braucht ein 11. und 12. Schuljahres an einer Fachoberschule, um das allgemeine Fachabitur abzulegen. Dieses berechtigt den Absolventen, an einer Fachhochschule eine Fachrichtung seiner Wahl zu studieren.
  • Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: Die Realschule muss mit der mittleren Reife abgeschlossen sein. Dabei muss in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch ein Notendurchschnitt von mindestens 3,5 erreicht worden sein.
  • Es ist auch möglich, in einem der drei Fächer mit einer schlechteren Note als 4 abgeschlossen zu haben. Dementsprechend muss dieses Fach mit guten Leistungen in den anderen Fächern ausgeglichen werden, sodass der Notendurchschnitt von 3,5 erreicht wird.
  • Kann ein Realschüler in einem der drei vorgeschriebenen Fächer keine Note vorweisen, braucht er dennoch einen Leistungsnachweis. Dieser wird in einer sogenannten Feststellungsprüfung erbracht. 

Was man außer dem Notendurchschnitt für das Fachabitur benötigt

  • Wer in der Realschule einen Notendurchschnitt von 3,5 erreicht hat, braucht vor den Anforderungen in der Fachoberschule keine Angst zu haben. Wichtig für das Fachabitur ist die Wahl des Ausbildungszweiges in der Fachoberschule, denn dieser prägt die spätere Berufswahl.
  • In der Fachoberschule kann man das Fachabitur auf verschiedenen Ausbildungszweigen ablegen. Angeboten wird ein technischer oder ein wirtschaftlich orientierter Zweig, ebenso ein sozialer Zweig oder die Fachrichtung mit dem Schwerpunkt Gestaltung. Unabhängig von der gewählten Fachrichtung erwirbt man immer die allgemeine Fachhochschulreife.
  • Wählen Sie die Fachrichtung entsprechend Ihrer Interessen. Gerade durch die Verbindung mit den verschiedenen Praktika schaffen Sie sich so eine optimale Vorbereitung auf das spätere Berufsleben.
  • Die Fachrichtung Gestaltung fordert von den angehenden Fachoberschülern nicht nur einen entsprechenden Notendurchschnitt, sondern zusätzlich eine praktische Eignungsprüfung. Diese entscheidet mit über die Aufnahme in die Fachoberschule.

Ist das Fachabitur bestanden, braucht man nur noch ein 13. Schuljahr, um die fachgebundene Hochschulreife zu erwerben. Beim Nachweis einer zweiten Fremdsprache kann auch die allgemeine Hochschulreife erlangt werden. Dies geht allerdings nicht überall, sondern nur an verschiedenen Modellschulen. 

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