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Welche Schriftart soll man bei Bewerbungen verwenden? - Entscheidungshilfen

Die DIN 5008 schreibt Ihnen keine normgeregelte Schriftart für einen Geschäftsbrief und somit auch für Bewerbungen vor. Grundsätzlich lässt die DIN jede mögliche Schriftart zu. Dennoch sollte man sich für eine sinnvolle, anständige und angemessene Schriftart entscheiden. Denn selbstverständlich kann auch die Wahl der Schriftart einen Einfluss auf den Empfänger ausüben - sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.

Arial wirkt freundlich und formal zugleich.
Arial wirkt freundlich und formal zugleich. © Sascha Hübers / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • PC mit Microsoft Word
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Die richtige Schriftart auswählen - eine Übersicht

Ein Blick auf die DIN 5008, die für die Festlegung von Schreib- und Gestaltungsregeln in der Textbearbeitung ernannt wurde, macht deutlich: Es gibt in Punkto Wahl der Schriftart für Geschäftsbriefe keine normgeregelte Gesetzmäßigkeit, die alle anderen Schriftarten als inkorrekt besiegelt. Es werden lediglich einige Schriftarten empfohlen, die im Folgenden plausibel zusammengefasst sind:

  • Die wohl am häufigsten für Bewerbungen verwendete Schriftart stellt Arial dar. Sie wirkt freundlich im Anblick, anonym und dennoch sehr seriös. Wenn Sie auf der sicheren Seite stehen möchten, dann können Sie mit der Schriftart Arial nichts falsch machen.
  • Ebenso gut können Sie auch die Schriftart Times New Roman wählen - eine neutrale und klassische Ursprungsschrift vieler Geschäftsbriefe, die der Schrift einer Schreibmaschine ähnlich sieht.
  • Die Schriftart Tahoma gilt unter den für Geschäftsbriefe geeigneten und zugleich sehr seriösen Schriftarten als eine der modernsten. Daher wird sie häufig und gerne auch für Bewerbungen verwendet.
  • Bewährt hat sich auch die Schriftart Helvetica, die zwar nicht so häufig Verwendung findet wie Arial oder Times New Roman, aber dennoch für eine absolut seriöse Schriftart steht.
  • Zu den weiteren, etwas gewagteren, jedoch möglichen, Schriftarten, zählen zum Beispiel Verdana, Futura, Trade Gothic, Letter Gothic oder auch Geneva.

So werden Bewerbungen persönlich und angemessen zugleich 

  • Bereits die Schriftart kann etwas über Ihre Person und Ihre Lebenseinstellung aussagen. Wählen Sie daher eine Schriftart aus, die Ihnen persönlich gut gefällt.
  • Absehen sollten Sie unbedingt von extravaganten Schriftarten. Diese sind für Bewerbungen absolut ungeeignet und wirken unseriös. Am besten ist es natürlich, wenn Ihre Lieblingsschriftart zugleich eine altbewährte ist.
  • Selbstverständlich hängt die Wahl der Schriftart von mehreren Faktoren ab. Auch das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben möchten, könnte einen darstellen. Für bekanntlich konventionelle Firmen greifen Sie lieber auf Times New Roman zurück, während Sie bei neumodischen ruhig auch zum modernen Tahoma greifen können. Für Bewerbungen bei einer Bank eignet sich wiederrum die sehr seriöse Schriftart Helvetica bestens.
  • Egal für welche Schriftart Sie sich entscheiden, hinsichtlich der Schriftgröße hat sich die Standardeinstellung von 12 Punkten optimal bewährt.
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