"Welche Pflanzen sind giftig für Katzen?" - So achten Sie auf den Stubentiger

Katzengras ist nicht giftig. Katzengras ist nicht giftig.
In vielen Zeitschriften können Sie immer wieder lesen, dass es gerade im Frühling und Sommer häufig zu Vergiftungen bei Katzen und Hunden kommt. Oft sind chemische Gifte die Ursache, aber auch Pflanzen kommen dafür in Frage. Welche Pflanzen giftig sind für Katzen, erfahren Sie nun.
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Allgemeines zur Vergiftung der Katzen durch Pflanzen

  • Katzen interessieren sich besonders für neue Pflanzen. Daher ist es wichtig, zu wissen, welche Pflanzen für die Stubentiger ungefährlich und welche giftig sein können. Katzen nehmen Teile von Pflanzen oral auf, wie beispielsweise Beeren, Samen, Blüten, Blätter oder Stiele. Die giftigen Pflanzeninhaltsstoffe sind unter anderem Alkaloide, Glycoside, Saponine, ätherische Öle, Terpene usw. 
  • Bei einer Vergiftung zeigen die Tiere meist unspezifische Symptome wie Durchfall oder Erbrechen. In schlimmen Fällen kann dies massiv sein. Dann ist es wichtig, herauszufinden, welches Art von Gift Ihre Katze aufgenommen hat, um so nicht nur die Symptome zu behandeln, sondern auch die Ursache zu bekämpfen.

Welche Pflanzen sind giftig für die Tiere?

  • Azalee (Rhododendron simsii) ist eine giftige Pflanze für Katzen. Hier ist die gesamte Pflanze als giftig einzustufen. Es gibt eine Vielzahl von Züchtungen bei dieser Pflanze, daher können die Inhaltsstoffe und die Giftigkeit sehr verschieden sein. Prinzipiell ist auch hier Erbrechen, Speicheln, Durchfall eventuell Krämpfe oder schwacher Puls zu bemerken. 
  • Das Alpenveilchen sollten Sie auch nicht in Ihrem Wohnzimmer stehen haben, wenn Sie Katzenbesitzer sind. Bei dieser Pflanze ist vor allem die Knolle giftig, deren Saft hautreizend wirkt. Nach Aufnahme dieses Saftes können Störungen im Zentralnervensystem auftreten.
  • Dieffenbachie ist als sehr giftige Pflanze zu betrachten. Die gesamte Pflanze als auch abgeflossenes Gießwasser ist gefährlich. Der Saft ist stark hautreizend. Bei Aufnahme der Pflanze kann es zu Atemnot, Schwellungen im Rachenraum und Bläschenbildung kommen. Die Atemnot wird von den im Saft enthaltenen Proteasen verursacht.
  • Ebenfalls giftig sind die Pflanzen Efeu, Weihnachtsstern, Amaryllis belladonna, Klivie, Oleander, die gelbe Narzisse, Maiglöckchen und Schneeglöckchen.

Die aufgezählten Symptome müssen natürlich nicht immer alle gemeinsam und zwingend auftreten. Nicht jede Katze mit Durchfall und Erbrechen leidet an einer Vergiftung. Meist stecken eher bakterielle Ursachen dahinter. Allerdings müssen Sie immer im Auge behalten, dass bei den unter anderem genannten Pflanzen eine Gefahr ausgeht, der Sie nur aus dem Weg gehen können, indem Sie diese Pflanzen nicht in der Wohnung halten. So können Sie Ihren Liebling am besten davor schützen.

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