Alle Kategorien
Suche

Welche Bridge-Kamera? - So finden Sie die richtige

Unter einer Bridge-Kamera versteht man einen digitalen Fotoapparat, der Elemente einer Kompaktkamera und einer digitalen Spiegeleflexkamera in sich vereint. Sie haben eine große Auswahl unter verschiedenen Modellen. Wenn Sie wissen möchten, welche Kamera die Richtige für Sie ist, sollten Sie die Tipps im Artikel beachten.

Eine Bridge-Kamera für hohe Bildqualität
Eine Bridge-Kamera für hohe Bildqualität © Bernd_Sterzl / Pixelio

Möchten Sie sich eine neue Digitalkamera kaufen, haben Sie die Wahl aus verschiedenen Kameraklassen. Wollen Sie mit wenig Aufwand gute Fotos aufnehmen, reicht Ihnen eine einfache Kompaktkamera aus. Legen Sie jedoch Wert auf manuelle Einstellungsmöglichkeiten und möchten Sie nicht in ein teures Spiegelreflexsystem mit Wechselobjektiven investieren, ist die Bridge-Kamera für Sie die richtige Wahl.

Die Eigenschaften einer Bridge-Kamera

  • Die Bridge-Kamera schlägt eine Brücke zwischen der kleinen, leichten und preiswerten Kompaktkamera und der teureren und schwereren Spiegelreflexkamera, welche allerdings auch mehr Möglichkeiten bietet.
  • Der Body einer Bridge-Kamera ist kleiner und leichter als der einer Spiegelreflex, aber größer als der einer Kompakten. Viele Modelle sehen aus wie eine geschrumpfte Spiegelreflexkamera. 
  • Sie haben bei der Bridge-Kamera einen vollautomatischen Modus zur Verfügung, in dem die Kamera alle Einstellungen selbst übernimmt. Wenn Sie kreativ fotografieren möchten, können Sie verschiedene manuelle Einstellungsoptionen nutzen.

Welche Kamera ist die richtige?

  • Für viele Kunden ist die Anzahl der Megapixel ein wichtiges Kaufkriterium. Dies ist beim Fortschritt der fotografischen Technik jedoch verkehrt. Viele Megapixel auf den kleinen Sensoren der Kompaktkameras gehen zulasten der Bildqualität. Aus diesem Grund gibt es Hersteller, die ihre Modelle mit einer reduzierten Megapixelanzahl ausstatten. Achten Sie auf das Verhältnis zwischen Sensorgröße und Anzahl der Megapixel. Bei einem 1/2,3 Zoll großen Sensor mit 16 Megapixel Auflösung müssen Sie mit schlechter Bildqualität bei ungünstigen Lichtverhältnissen rechnen.
  • Gute Bridge-Kameras haben einen rückwärtig belichteten Sensor. Dieser kann mehr Licht einfangen als herkömmliche Sensoren. Fragen Sie nach diesem Ausstattungsmerkmal, wenn Sie sich für eine Kamera interessieren.
  • Ihre Bridge-Kamera sollte einen ordentlichen Weitwinkelbereich haben. 24 mm, gerechnet auf das Kleinbildformat, sollten es mindestens sein. Nur dann können Sie weite Landschaften und Architekturaufnahmen innerhalb von engen Straßen und Gassen realisieren. Im Telebereich sind die meisten Kameras ausreichend dimensioniert.
  • Achten Sie auf einen optischen Bildstabilisator. Mit diesem können Sie auch bei langen Telebrennweiten auf ein Stativ verzichten.
  • Ein schneller Autofokus und ein Serienbildmodus sind für Action- und Tieraufnahmen von Vorteil. Welche Bridge-Kamera diese Optionen hat, können Sie in den technischen Daten nachlesen.
  • Wollen Sie die Kameraparameter manuell definieren, sollten Sie darauf achten, dass das Modell die Kreativprogramme P/A/S/M hat. Diese ermöglichen Ihnen eine individuelle Definition von Blende und Belichtungszeit.
  • Ein Full-HD Filmmodus mit optischem Zoom und Autofokus ersetzt die Mitnahme eines Camcorders. Sie brauchen auf Reisen nur noch ein einziges Gerät.
Teilen: