Alle Kategorien
Suche

Weiterbildung Fachlagerist - so schaffen Sie es

Weiterbildung gehört heute in vielen Unternehmen zum normalen Alltag. Neue technische und berufsspezifische Anforderungen an den Beruf Fachlagerist verlangen ein ständiges Lernen. Wer auf einen beruflichen Aufstieg setzt, kommt um kontinuierliche Weiterbildung nicht herum.

Karriere nach der Weiterbildung machen
Karriere nach der Weiterbildung machen

Seit 2004 gibt es den Ausbildungsberuf Fachlagerist/in. Durch die Neuordnung der Ausbildungsberufe fiel der Beruf Handelsfachpacker/in weg. Absolventen einer Ausbildung zum Fachlageristen können durch ein drittes zusätzliches Ausbildungsjahr die erste Stufe einer Weiterbildung erklimmen. Sie erwerben den Abschluss als Fachkraft für Lagerlogistik.

Weiterbildung nach der Ausbildung zum Fachlagerist

  • Die Ausbildung zum Fachlagerist erfolgt an der Berufsschule und in Ausbildungsbetrieben. Sie dauert zwei Jahre und ist im Berufsausbildungsgesetz (BBiG) geregelt. Nach erfolgreich bestandener Prüfung sind Sie Inhaber eines IHK-Abschlusses und dürfen sich Fachlagerist nennen.
  • Für Ihren beruflichen Aufstieg können Sie betriebliche und außerbetriebliche Weiterbildungsmöglichkeiten nutzen. Im Betrieb werden regelmäßig von Arbeitgebern berufliche Weiterbildungsmaßnahmen initiiert. Sie müssen in den meisten Fällen an den Maßnahmen teilnehmen, wenn es unmittelbar mit Ihrer beruflichen Tätigkeit in Zusammenhang steht.
  • Wenn Sie aus eigenem Antrieb einen beruflichen Aufstieg anstreben, können Sie sich für eine erste Weiterbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik, einen Meisterlehrgang oder einen Studiengang an einer Hochschule bewerben.

Mögliche Schritte auf der Karriereleiter

  1. Für eine Weiterbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik bedarf es keiner speziellen fachlichen oder beruflichen Anforderung, wenn Sie den Abschluss Fachlagerist in der Tasche haben. Sie gehen ein weiteres Jahr in die Berufsschule und legen vor der IHK die Prüfung ab.
  2. Eine nächste Weiterbildungsmöglichkeit bietet sich Ihnen mit dem Ablegen der Meisterprüfung für den Bereich Lagerwirtschaft. Bei der Industrie- und Handelskammer werden spezielle Meisterlehrgänge angeboten.
  3. Sie können diese neben Ihrer bisherigen Tätigkeit absolvieren. Studientage liegen in der Regel in den Abendstunden und am Wochenende.
  4. Wenn Sie im Besitz einer Hochschulzulassung sind oder über eine langjährige Berufserfahrung verfügen, können Sie an einer Hochschule studieren. 
  5. Auf Leitungsfunktionen der mittleren Führungsebene bereiten Sie sich beispielsweise mit einem Studium zum Betriebswirt/in für Logistik vor.
  6. Heute können Sie an den meisten staatlichen und privaten Hochschulen und Akademien einen international anerkannten Bachelor-Abschluss erwerben.

Mit der richtigen Ausbildung im Bereich Logistik können Sie nicht nur bei Speditionen oder Verkehrsbetrieben tätig werden. Sie können nach erfolgreicher Weiterbildung vom Fachlagerist zum Transportunternehmer aufsteigen, indem Sie eine eigene Firma gründen.

Teilen: