"Weil du nicht da bist" - die Interpretation gelingt so

Gedichte vermitteln gefühlvolle Momente. Gedichte vermitteln gefühlvolle Momente.
"Weil du nicht da bist" ist ein Gedicht der Schriftstellerin Mascha Kaléko. Wenn Sie über diesen lyrischen Text eine Interpretation schreiben müssen, so erfahren Sie hier, wie das geht.
Viktor Sanders
02.01.2012 Viktor Sanders
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Mascha Kalékos lyrischer Text „Weil du nicht da bist“ erzählt von einer Frau, die mit ihren Gefühlen des Alleinseins und Verlassenseins klarzukommen versucht. Wenn Sie im Deutschunterricht über dieses Gedicht eine Interpretation schreiben müssen, so ist das gar nicht so schwer. Hier erfahren Sie, wie Sie dabei vorgehen können, diese Dichtung zu interpretieren.

„Weil du nicht da bist“ ist gefühlvoll geschrieben

  1. Beginnen Sie Ihre Interpretation von Mascha Kalékos Gedicht „Weil du nicht da bist“ mit der Nennung des Titels und der Autorin.
  2. Fügen Sie hinzu, dass die Schriftstellerin von 1907 bis 1975 gelebt hat und aufgrund ihrer humorigen Gedichte oft auch als „weiblicher Ringelnatz“ bezeichnet wurde.
  3. Leiten Sie zum Gedicht „Weil du nicht da bist“ über, das nicht humorig ist, sondern sehr gefühlvoll und traurig vom Verlassensein und von der Sehnsucht berichtet.
  4. Erwähnen Sie nun, dass die Autorin hier als Erzählform die des lyrischen Ichs gewählt hat.
  5. Was die äußere Form des Gedichtes betrifft, erklären Sie dann, dass in der ersten, der zweiten und der fünften Strophe der Kreuzreim verwendet wurde, in der zweiten und sechsten der Paarreim sowie ausschließlich in der vierten Strophe ein umschließender Reim gewählt wurde.

So klappt die Interpretation von Mascha Kalékos Gedicht

  1. Gehen Sie bei Ihrer Interpretation des Gedichtes ins Detail und erwähnen Sie die stetige Wiederholung des Nebensatzes „Weil du nicht da bist“, der titelgebend ist und sowohl den Ursprung als auch die unabänderliche Endgültigkeit der Situation des lyrischen Ichs darstellt.
  2. Wenden Sie sich dann der ersten Strophe zu, in der die bestehende Situation vom lyrischen Ich zusammengefasst wird.
  3. Anschließend zeigen Sie auf, wie das lyrische Ich in der zweiten Strophe seine emotionalen Empfindungen gegenüber der Außenwelt schildert.
  4. Nun erklären Sie den Inhalt der dritten Strophe, in der die Erzählerin über ihre Empfindungen gegenüber der Stadt eingeht.
  5. Jetzt fassen Sie die vierte Strophe zusammen, die von den trostlosen und grauen Gefühlen des lyrischen Ichs erzählt.
  6. Dann gehen Sie auf die fünfte Strophe ein, in der die Erzählerin ihre intensive Sehnsucht darstellt.
  7. Die sechste und letzte Strophe, die Sie anschließend erläutern, schildert eine beginnende Akzeptanz der Situation durch das lyrische Ich.
  8. Als Ergänzung Ihrer Interpretation des Gedichtes „Weil du nicht da bist“ können Sie noch erwähnen, dass als Stilmittel oft Personifizierungen und Metaphern eingesetzt werden.
  9. Ihre eigene persönliche Meinung über das Gedicht sollte den Abschluss der Interpretation bilden.
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