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Weiche Eier kochen - so geht's

Weiche Eier kochen - so geht´s1:01
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Das Kochen von weichen Eiern ist eine Wissenschaft für sich. Selbst wahre Eierfans, die jeden Tag einige Minuten mit dieser Tätigkeit beschäftigt sind, können meist nicht die weiche Konsistenz des Frühstückseis garantieren und müssen sich dann trotz pingeliger Kontrolle der Kochdauer enttäuscht mit harten oder flüssigen Eiern zufrieden geben. Der Grund ist, dass für das Kochen von weichen Eiern eine Vielzahl an Faktoren beachtet werden müssen. Damit Ihnen das Kochen von weichen Eiern perfekt gelingt, sollte Sie diese kennen.

So erhalten Sie weiche Eier in der Theorie

In der Theorie ist das Kochen von weichen Eiern denkbar einfach. Hier aber noch einmal die wichtigsten Grundlagen.

  • Vor dem Kochen der Eier sollten Sie sie mit einem Eierpiekser oder auch ganz vorsichtig mit einer Stecknadel anpieksen, damit die Luft beim Kochen aus den Eiern entweichen kann und sie nicht aufgrund des Drucks aufplatzen. Achten Sie dabei darauf, die Eier immer an der runden Seite anzupiecken, da sich hier die Luft befindet.
  • Legen Sie die noch rohen Eier anschließend in einem Topf mit kochendem Wasser und lassen Sie sie 6 bis 7 Minuten kochen.
  • Anschließend holen Sie die Eier mit einem Löffel aus dem Topf und schrecken Sie kurz kalt ab, indem Sie sie unter fließendes Wasser halten.
  • Wenn Sie Glück haben, können Sie nun Ihr Ei mit dem Messer köpfen und ein perfekt weiches Frühstücksei genießen. So weit jedenfalls die Theorie. In der Praxis des Eierkochens spielen jedoch noch einige andere Faktoren eine wichtige Rolle.

Das Kochen von Eiern in der Praxis

Trotz des Beachtens der theoretischen Grundlagen gelingt das Kochen von weichen Eiern häufig nicht. Deshalb sollten Sie einige weitere Faktoren beachten, die in der Praxis eine entscheidende Rolle spielen.

  • Einen großen Einfluss auf die empfohlene Dauer des Kochens hat etwa die Größe der Eier. Kleinere Eier müssen in der Regel kürzer gekocht werden als größere, damit Sie eine weiche Konsistenz erhalten.
  • Da es unrealistisch ist, jedes Ei vor dem Kochen auszumessen, sollten Sie versuchen, mit der Zeit ein Auge für die Größe des Eis zu entwickeln, um die Kochdauer entsprechend anzupassen.
  • Einen großen Einfluss hat weiterhin die Temperatur der Eier. Wenn die Eier sich direkt vor dem Kochen noch im Kühlschrank befanden, dauert es ebenfalls etwas länger bis sie nicht mehr flüssig sind, als wenn sie schon Zimmertemperatur haben.
  • Vielleicht haben Sie gehört, dass das Abschrecken von Eiern gar nicht dazu führt, dass sich die Schale der Eier besser ablösen lässt. Dies ist in der Tat richtig! Wenn die Schale sich beim Pellen nicht vom Ei ablösen lässt, hängt das damit zusammen, dass das Ei noch zu frisch ist. Lassen Sie ganz frische Eier daher noch einige Tage lang stehen, bevor Sie sie kochen.
  • Dennoch ist das Abschrecken von Eiern wichtig, um eine weiche Konsistenz zu erhalten. Das Abschrecken dient nämlich dazu, dass die Eier nach dem Kochen nicht weiter garen und so immer härter werden. Wenn Sie die Eier nicht Abschrecken ist also die ganze Theorie der Kochdauer dahin.
  • Aufgrund der Vielzahl von Faktoren beim Kochen von weichen Eiern, sollten Sie versuchen Ihre eigene Technik herauszufinden und diese immer in exakt der gleichen Weise wiederholen. Notieren Sie sich die Kochzeiten und die jeweilige Beschaffenheit der Eier. So werden Sie nach kurzer Zeit, regelmäßig Erfolg beim Kochen von weichen Eiern haben.

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