Charaktereigenschaften der weiblichen Figuren ermitteln

  • Bevor Sie über den Fantasynamen nachdenken, muss ermittelt werden, welche Rolle die Figur innehat. Erstellen Sie eine Biografie, auch wenn es sich um eine Elfe, Fee oder Meerjungfrau handelt, mit Angaben über Charaktereigenschaften, Alter, Größe, Gewicht, Beruf, Hobbys, Vorlieben, Abneigungen und bisherigen Lebensweg.
  • Nach Fertigstellung der Biografie fallen Ihnen bestimmt schon einige weibliche Vornamen und neutrale Nachnamen ein, die Sie mit der Figur assoziieren. Notieren Sie alle Vor- und Familiennamen, die Ihnen spontan in den Sinn kommen, untereinander auf einem Blatt Papier.
  • Danach werden alle Namen rückwärts geschrieben. Zum Beispiel: Leonie wird zu Einoel oder Maier zu Reiam. Schon haben Sie einen weiblichen Fantasynamen kreiert, nämlich Einoel Reiam. Mit dieser Methode lassen sich unzählige Benennungen entwickeln. Achten Sie jedoch darauf, dass die Namen nicht zu kompliziert werden und leicht lesbar sind.

Methoden, um weibliche Fantasynamen zu kreieren

  • Handelt es sich bei Ihrer Romanfigur um ein weibliches Wesen von sanftmütiger Gesinnung, dann schlagen Sie in einem Wörterbuch nach und übersetzen Sie Charaktereigenschaften oder besondere Merkmale der literarischen Gesalt. Beispiel: Sanft heißt auf hawaiianisch "onaona" und Frau "wahin". Somit wird aus einer namenlosen Protagonistin eine Wahine Onaona.
  • Eine andere Möglichkeit ist das Arbeiten mit Mindmap. Angenommen die fiktive, weibliche Person ist besonders mutig, dann kann man jedem Buchstaben dieser Eigenschaft einen oder mehrere Namen zuordnen. Mutig: M-Marlene U-Ulrike, T-Tina, I-Inge, G-Gerda. Nun jeden zweiten und dritten Buchstaben zusammenfügen. Entstanden ist der Fantasyname Arige.
  • Autoren, denen die Zeit zum Experimentieren fehlt, können mittels Online-Generatoren einen Fantasynamen ermitteln lassen. Dann wird sogar aus einfachen Begriffen wie "helpster" eine Harlotte Welsley.