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Wechselkurs von Western Union mit Börsenkursen vergleichen - so geht's

Der US-amerikanischer Anbieter Western Union ist einer führenden Anbieter, wenn es um den weltweitem Bargeldtransfer geht. Genutzt wird dieser Service oft von Imigranten, die ihren Angehörigen schnell und einfach Geld zukommen lassen können. Doch billig ist das Ganze nicht. Zum einen gilt der Wechselkurs nicht als der beste, zum anderen fallen happige Gebühren an.

Gute Wechselkurse bieten Gelddienstleister für exotische Währungen kaum.
Gute Wechselkurse bieten Gelddienstleister für exotische Währungen kaum.

Western Union ist ein Spezialist, wenn es darum geht, einfach und schnell Bargeld ins In- und Ausland zu transferieren. An fast jedem Ort der Welt ist eine Auszahlung, abhängig von den Öffnungszeiten, möglich.

Wie können Sie Geld mit Western Union senden?

  • Prinzipiell haben Sie zwei Möglichkeiten. Sie können den Geldtransfer via Internet abwickeln oder sich eine der Geschäftsstellen zwecks Einzahlung einer bestimmten Geldsumme begeben. Der Empfänger, können Sie auch selbst sein, erhält je nach Auftrag in Minutenschnelle Geld in bar oder innerhalb von drei Banktagen bei Online-Überweisung beim jeweiligen ausländischen Partner .
  • Jeder Geldsender muss sich bei Auftragserteilung identifizieren. Beim Besuch einer Geschäftsstelle legen Sie ein gültiges Ausweisdokument vor. Der Geldversand via Internet geht erst nach einer Registrierung. Für höchstens zwei Überweisungen innerhalb von 12 Monaten ist kein gesonderter Identifizierungsnachweis notwendig.
  • Wer regelmäßig den Online-Service nutzen möchte, muss ein Identifikationsverfahren durchlaufen. Ein vom Anbieter zugesandtes Schriftstück legen Sie dazu mit einem Personaldokument bei einer deutschen Postfiliale vor.

Wechselkurs mit Börsenkursen vergleichen

  • Wenn Sie Bargeld in Euro in ein Nicht-Euro-Land schicken, erfolgt die Auszahlung vor Ort meist in der Landeswährung (in Ausnahmefällen auch in US-Dollar plus extra Gebühren). Für die Bearbeitung fällt eine bestimmte Gebühr an. Diese hängt einerseits davon ab, wie hoch der Geldbetrag ist und andererseits welchen Versandweg (Einzahlung in der Filiale oder Online-Überweisung) Sie nutzen.
  • Der Anbieter verweist auf seiner Website darauf, dass er mit seinem Wechselkurs verdient. Sie sollten daher nicht mit besonders günstigen Kursen rechnen. Geben Sie zum Vergleichen einmal bei Google und auf der Anbieterwebsite beispielsweise ein: 100 Euro in THB.
  • Der offizielle Wechselkurs (Börsenkurs) weist am 13.13.2012 rund 4.003 THB (Thailändische Bath) aus. Bei Western Union gibt es lediglich 3826 THB. Hinzu kommen noch Gebühren von rund 5 Euro.
  • Bei 500 Euro liegen die Bearbeitungsgebühren weitaus höher. Die Banküberweisung kostet rund 10 Euro. Für die Auszahlung in Minutenschnelle verlangt man fast das Doppelte. 
  • Rechnen Sie alles mit den im Wechselkurs versteckten Gebühren zusammen, ist das schon teuer. Andere Gelddienstleister verfahren ähnlich. Geld zu verdienen, gehört zum Geschäft.

Fazit: Der Geldversand mithilfe von Western Union ist nicht billig, doch einfach zu handhaben. Im Notfall ist die Geldversorgung schnell gesichert. Sie können online rund um die Uhr Geld versenden. Ihr Empfänger kann in einigen Ländern neben der Barauszahlung zwischen via mobiler Geldbörse oder Bankkonto wählen.

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