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Webcast erstellen - so geht's

Ein Webcast ist quasi Ihre eigene „TV-Sendung“ im Internet. Die Inhalte Ihrer eigenen Show sind dabei ganz Ihnen überlassen, ob Kochshow, Begleitung Ihres sportlichen Trainings, Presserunde, Unternehmenspräsentation oder politische Diskussionsrunde.

Ein Webcast benötigt solide Vorbereitung.
Ein Webcast benötigt solide Vorbereitung.

Was Sie benötigen:

  • PC mit Internetzugang
  • DSL
  • Videocam
  • Ggf. Mikrofon
  • Ggf. spezielle Ausstattung und/oder Requisiten

So erstellen Sie Ihren eigenen Webcast

  • Ein Webcast - synonym auch Podcast, Web-TV oder Videoblog genannt - erreicht heute bei Weitem noch nicht so viele Zuschauer, wie eine entsprechende Sendung im TV. Trotzdem werden es tendenziell immer mehr und es entwickelt sich ein zunehmend breit gefächertes Angebot an Übertragungen über das Internet. AOL hat mit seinem Podcast zum Live-8-Concert immerhin 170.000 Zuschauer online erreicht.
  • Neben einem durchdachten Konzept für Zielgruppe, Inhalt und Struktur Ihres Webcasts, müssen Sie sich Gedanken über einen geeigneten Sendetermin machen. Außerdem müssen Sie sich überlegen, ob Sie einen Live-Webcast, einen Webcast aus vorgefertigtem Material oder eine Mischung aus beidem, erstellen wollen.
  • An technischen Voraussetzungen benötigen Sie einen stabilen, schnellen DSL-Anschluss, Videocam und ggf. ein zusätzliches Mikrofon. Aber auch an die Bereitstellung vorgefertigter Video-, Audio- und Grafikdateien sollten Sie denken - und wenn Sie per Live-Webcast streamen wollen, auch an eine entsprechend vorbereitete Räumlichkeit. Außerdem benötigen Sie eine Webpräsenz, wie Facebookseite oder eigene Homepage, über die Sie Ihr Web-TV verlinken können.
  • Hinweis: Nicht auf jeder privaten Homepage können Sie einen Webcast einbinden. Prüfen Sie in Ihren Vertragsdaten zu Ihrem gebuchten Webspace oder online auf der Seite des Anbieters, ob die technischen Voraussetzungen und auch das Datenvolumen dies erlauben.
  • Die eigentliche Übertragung können Sie mit einer Webcast-Software wie „Camtasia“, „BB FlashBack“ oder Macromedia Captivate“ vornehmen. Eine je nach Vorkenntnissen längere Einarbeitungszeit müssen Sie hier jedoch berücksichtigen. Viel bequemer - und meist auch professioneller - ist daher die Zusammenarbeit mit einem entsprechenden Anbieter, wie beispielsweise „TV1.eu“.
  • Hier erhalten Sie zum vereinbarten Sendetermin eine sogenannte „easyOnAir Box“, die Audio und Video für Ihren Webcast über das Internet mit dem Anbieter verbindet, sodass Sie in Sekundenschnelle „on Air“ sind. Auch das Einbinden fertiger Inhalte ist hier problemlos möglich, ganz gleich ob Sie Ihren Zuschauern anhand von Videosequenzen, Grafiken oder in einer Powerpoint-Präsentationen Ihre Inhalte übermitteln wollen. Bei diesem Anbieter haben Sie zudem die Möglichkeit Ihren Podcast für spätere Abrufe aufzuzeichnen und auch den Zugriff auf die Sendung zu limitieren. So können Sie entweder nur ausgewählten Nutzern eine Freigabe zu Ihrem Webcast erteilen oder den Zugang an bestimmte Voraussetzungen, wie beispielsweise Zahlung einer Gebühr, knüpfen.
  • Der Preis für einen solch komfortablen, anbietergestützten Webcast richtet sich nach Komplexität, Funktionsumfang (beispielsweise Sonderfunktionen, wie „pay per View“) und nicht zuletzt nach der Länge der Sendung - so kommen schnell vier- bis fünfstellige Beträge zusammen. Für Privatpersonen ist dieser Service daher eher ungeeignet.
  • Wenn Sie eine Web-TV-Sendung erstellen wollen, sollten Sie sich auch Gedanken machen, wen Sie damit tatsächlich erreichen können. Wer nur täglich wenige Zugriffe auf seiner Homepage hat, macht sich möglicherweise viel Arbeit und investiert Geld, um einen persönlichen Videoblog zu erstellen, kann aber nur eine Handvoll Zuschauer erreichen. Wer das weiß und sich trotzdem zum Podcasten entschließt, wird später zumindest nicht mangels Feedback enttäuscht.
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