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WC-Installation - so bauen Sie eine Toilette ein

Beim Austausch oder Neueinbau einer WC-Installation haben Sie die Wahl zwischen einem WC, dass Sie an der Wand montieren können und einem Stand-WC, welches am Boden befestigt wird. Eine WC-Installation muss nicht zwangsläufig von einem Fachmann eingebaut werden, mit etwas handwerklichem Geschick kann jeder Heimwerker die Tätigkeiten selber ausführen.

Eine WC-Installation erfordert keine Fachkenntnisse.
Eine WC-Installation erfordert keine Fachkenntnisse.

Was Sie benötigen:

  • Material:
  • Toilettenbecken
  • Abflussrohr
  • Unterlegscheiben
  • Schrauben
  • Kunststoffmanschette
  • Druckschlauch
  • Dichtungsring
  • Überwurfmutter
  • Konus
  • Messingscheibe
  • Dichtscheibe
  • Werkzeug:
  • Bohrmaschine
  • Zollstöck
  • Metallsäge
  • Wasserwaage
  • Wasserpumpenzange
  • Schraubendreher
  • Schraubenschlüssel

Wahl des WC-Beckens und des Spülkastens

  • Bei dem WC-Becken können Sie sich zwischen einem Flach- und einem Tiefspüler entscheiden. Ein Flachspüler erfordert im Gegensatz zum Tiefspüler einen höheren Aufwand bei der Reinigung. Tiefspüler sind in Bezug auf Geruchsbildung und Sauberkeit deutlich im Vorteil. Aus hygienischer Sicht sind aber beide Arten von WC-Becken gleichwertig.
  • Was den Spülkasten betrifft, haben Sie die Möglichkeit, den Spülkasten in die Wand einzubauen, was sich besonders bei einem Neubau anbietet oder in der klassischen Form, als Vorwandspülkasten, wobei der Spülkasten auf die Wand aufgesetzt wird.

Installation einer Standtoilette

  1. Zunächst stecken Sie für die WC-Installation, das Abflussrohr, welches eine Krümmung von 45 Grad haben sollte, in die Öffnung im Fußboden. Das Rohrende, welches aus dem Boden herausragt, können Sie jetzt mit dem Toilettenbecken verbinden und mit einem Bleistift am unteren Rand des Beckens die Löcher für die Befestigungsschrauben anzeichnen. Nach dem Anzeichnen stellen Sie das Becken wieder zur Seite.
  2. Im nächsten Schritt der WC-Installation geht es daran, die Löcher zu bohren. Mit einem Steinbohrer bohren Sie die Löcher, wobei Sie darauf achten sollten, immer in die Fliese zu bohren und nicht in die Fuge. Beim Bohren in die Fliese nehmen Sie bitte den Schlag heraus und verringern die Drehzahl. Erst wenn der Bohrer durch die Fliese durch ist, können Sie den Schlag wieder einsetzen und die Drehzahl erhöhen. In die Bohrlöcher kommen dann die Dübel.
  3. Anschließend stellen Sie das WC-Becken direkt über die Bohrlöcher. Mit Unterlegscheiben aus Kunststoff und den entsprechenden Schrauben können Sie das WC-Becken nun befestigen. Achten Sie darauf, dass Sie die Schrauben nicht zu fest anziehen, da sonst das Porzellan platzen könnte.
  4. Ein Urinal im privaten Bad ist noch die Ausnahme, aber durchaus sinnvoll. Ihre …

  5. Mit einer Kunststoffmanschette verdecken Sie den unansehnlichen Eintritt des Abflussrohres in den Fußboden. Damit ist die Installation des WC-Beckens abgeschlossen und es folgt der Anschluss an den Spülkasten.
  6. In die entsprechende Öffnung an der Rückseite des WC-Beckens führen Sie nun den betreffenden Rohranschluss mit Dichtungsring. Um sicherzugehen, dass sich der Anschluss des Zulaufs auf exakt der gleichen Höhe befindet wie das Eckventil, können Sie den Spülkasten kurz auf den Rohranschluss stellen, natürlich ohne Deckel.
  7. Richten Sie den Spülkasten mit der Wasserwaage aus und zeichnen die Löcher für die Aufhängung des Spülkastens an. Stellen Sie den Spülkasten wieder beiseite und bohren an den markierten Stellen die Löcher für die Aufhängung.
  8. Anschließend versehen Sie den Rohranschluss mit Überwurfmutter und Dichtkonus. Der Dichtkonus ist ein technisches Bauteil bzw. Übergangsstück, dass beim Festziehen der Überwurfmutter eingezogen wird und somit eine abdichtende Wirkung hat. Nun können Sie den Spülkasten zu Ihrer WC-Installation, anbringen und fest verschrauben.
  9. Zum Schluss verbinden Sie Eckventil und Spülkasten mit einem Druckschlauch, je nach Art des Spülkastens und stecken sowohl die Überwurfmutter und den Konus als auch Messingscheibe und Dichtscheibe auf den Schlauch. Führen Sie die Enden jeweils bis zum Anschlag ein und verschrauben die Muttern, fertig ist Ihre WC-Installation mit Spülkasten.
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