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Wassersäule bei der Skibekleidung - so sind Sie wetterfest gekleidet

Skibekleidung muss den Sportler unter extremen Witterungsbedingungen warm halten und dafür unbedingt wasserdicht sein. Anhand der Wassersäule lässt sich erkennen, wie lange die Funktionskleidung dem Wasser stand hält.

Skibekleidung muss immer wasserdicht sein.
Skibekleidung muss immer wasserdicht sein. © daniel stricker / Pixelio

Auf Skibekleidung wird eine sogenannte Wassersäule ausgewiesen. Dieser merkwürdig technisch klingende Begriff verweist darauf, wie wasserdicht der verwendete Stoff ist.

An der Wassersäule erkennt man die Dichtheit

  • Die Wassersäule bemisst sich in Millimetern und steht für den Wasserdruck, der benötigt wird, um den Stoff mit Wasser zu durchdringen. Eine hohe Wassersäule bedeutet demnach eine höhere Wasserdichtigkeit.
  • Ab einer Wassersäule von 1300 mm nennt man einen Stoff wasserdicht, auch wenn das kein besonders hoher Wert ist. Für Skibekleidung, die ja enorm strapaziert wird, reicht dieser Wert nicht aus. Eine Wassersäule von 8.000 mm ist unabdingbar, für extreme Einsätze empfehlen sich Wassersäulen von über 12.000 mm.
  • Anhand der Wassersäule gewinnen Sie einen Eindruck von der Wertigkeit Ihrer Skisachen. Damit die Bekleidung wirklich wasserdicht ist, spielt jedoch auch die Verarbeitung eine große Rolle. Die Nähte müssen entsprechend abgedichtet, also verklebt oder verschweißt sein.

Wetterfest nur mit der richtigen Skibekleidung

  • Wenn Sie nur bei Sonnenschein auf die Piste gehen, muss die Skijacke keine besonders hohe Wassersäule haben. Anders sieht es jedoch bei der Skihose aus, denn mit ihr wollen Sie nicht nur fahren, sondern auch sitzen. Wenn Sie sich auf einen nassen Untergrund setzen möchten, beispielsweise in einen Sessellift, sollte der Stoff besonders dicht sein.
  • Neben der Wasserdichtigkeit spielt auch die Atmungsaktivität eine große Rolle. Der sich beim Sport am Körper bildende Schweiß muss schließlich verdampfen können, da sonst zwar kein Wasser von außen eindringen kann, sich unter der Bekleidung aber Feuchtigkeit sammelt, die den Sportler frieren lässt.
  • Je höher die Wassersäule, also je dichter ein Stoff ist, desto geringer ist die Atmungsaktivität. Gleichzeitig hält der Stoff dann aber länger dicht.

Stoffe mit einer geringen Wassersäule sind zwar auch wasserdicht, aber nur über einen kurzen Zeitraum. Sie eignen sich nicht für den Einsatz als Skibekleidung.

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