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Wasserpalme - so pflegen Sie sie richtig

Die Wasserpalme, wie das Zyperngras auch häufig genannt wird, ist eine ausgesprochen attraktive und schnellwüchsige Sumpfpflanze. Diese sollte richtig gepflegt werden, damit ein kräftiges Wachstum erfolgt und sich keine Schädlinge von der Pflanze ernähren.

Zyperngras wird auch zurecht Wasserpalme genannt.
Zyperngras wird auch zurecht Wasserpalme genannt.

Was Sie benötigen:

  • Kalkarmes Wasser
  • Topf
  • Blumenerde
  • Pflanzsubstrat
  • Sprühflasche
  • Grünpflanzendünger
  • Sonnigen Standort
  • Schere
  • Paketband

Wasserpalme - Standort und Pflege

Die Wasserpalme, Zyperngras, Cyperus alternifolius - alles Namen für eine sehr schöne und hochwüchsige Wasserpflanze, die richtiger Pflege bedarf.

  • Eine verwandte Gattung der Wasserpalme oder auch des Zyperngrases ist der Echte Papyrus, aus dem die Ägypter Schreibmaterial, Boote und Papier herstellten.
  • Häufig erhalten Sie die Wasserpalme unter dem Namen Zyperngras in Einrichtungshäusern, Pflanzenmärkten oder auch in Gartencentern. Meist sind die Pflanzen kniehoch und in einem Plastiktopf untergebracht. Preislich sind die Palmen mit ca. 10-15 Halmen sehr günstig zu erstehen.
  • Sie können die Wasserpalme alternativ in der Erde belassen oder auch in Tongranulat, das sich mit Wasser beim Gießen füllt, umsetzen. Dieses sorgt für etwas längere Wasserversorgung ohne das Gießen.
  • Grundsätzlich sollte sie sehr hell bis vollsonnig stehen, damit sie ihr volles Wachstumspotenzial entfalten kann. Die Wasserpalme kann in wenigen Jahren die Zimmerdecke erreichen.

Cyperus alternifolius - Haltung und Vermehrung

Mit einfach einzuhaltenden Regeln kann Ihre Wasserpalme ausgesprochen schnell einen sehr dichten "Busch" vieler palmartiger Stängel ausbilden, wobei am Ende des dreieckigen Stils ein "Dutt" sitzt, der an eine Palme erinnert. Diese Art Stern können Sie hervorragend zur Vermehrung nutzen.

  • Neben dem sonnigen oder sehr hellen Standort sollten Sie die Wasserpalme durchgängig komplett nass halten, ansonsten vertrocknet das Zyperngras innerhalb weniger Tage, d.h. es sollte immer Wasser im Topf stehen. Am wohlsten fühlt sich Ihre  Wasserpalme in einem geschlossenen Topf oder Übertopf. Vor allem im Sommer kann sie ab 150 cm täglich mehrere Liter Wasser vertragen, abhängig von der Anzahl der Stängel.
  • Sie sollten in jedem Falle - vor allem im Winter bei trockener Heizungsluft - täglich die Wasserpalme mit einer Sprühflasche komplett einnebeln. So erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit, die diese Pflanze dringend benötigt.
  • Ansonsten kann die Wasserpalme mit Spinnmilben befallen werden, die Sie an feinen weißen Gespinsten an den Halmen und den sternförmigen Enden erkennen. Schneiden Sie solche befallenen Stängel komplett ab und entsorgen diese.
  • Schneiden Sie trockene Stängel bis zum Boden ab, dieses schadet der Pflanze nicht, die eine Unzahl neuer Triebe ausbildet, die wie Speere in die Höhe schießen, um dann am Ende den palmartigen Stern zu entfalten.
  • Zur Vermehrung können Sie den Stern oben mit dem Stängel (ca. 5 cm lang) abschneiden und umgekehrt mit dem Stern auf dem Boden in ein Wasserglas setzen. Nach wenigen Wochen bilden sich weiße feine Wurzeln. Sind diese 2-3 cm lang, können Sie die neue Palme in einen kleinen Topf pflanzen und diesen vorerst nur feucht halten. Ansonsten kann die Erde oder das Pflanzgranulat aus Ton schimmeln, da der Wasserbedarf noch gering ist. Aus dem palmartigen Stern, den Sie ca. 2-3 cm eingepflanzt haben, entwickelt sich eine neue Wasserpalme mit vielen neuen Stängeln.
  • Binden Sie große Wasserpalmen mit vielen Halmen mit Paketschnur zusammen. Auf diese Weise erhalten Sie eine sehr dekorative Pflanze, die Sie als Solitär an einen hellen oder sonnigen Standort setzen können.

Sie sollten die Wasserpalme neben dem häufigen Gießen auch mit Flüssigdünger für Grünpflanzen düngen, vor allem, wenn Sie diese in Tongranulat untergebracht haben. Achten Sie auf mineralischen Dünger, da im Tongranulat die Bakterien fehlen, um organische Dünger für die Pflanze zu zersetzen. Bei der Unterbringung in Erde, wenden Sie am besten organischen Dünger an.

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