- 28.12.2011 Roswitha Gladel
Sparen an der Wassermenge in der Wanne
Kaum jemand ist klar, dass in Badewannen große Wassermengen verschwendet werden. Achten Sie mal auf Folgendes:
- Sie wollen Sie nur kurz in der Badewanne waschen und füllen die komplette Wassermenge ein. Sie setzen sich nur kurz hinein und waschen sich ab. Überlegen Sie, ob auch die Hälfte der Menge ausreicht sich abzuseifen und es billiger ist, sich anschließend mit der Handbrause abzubrausen. Sie finden also einen Kompromiss zwischen Duschen und Baden.
- Völlig sinnlos verschwenden Sie eine große Wassermenge, wenn Sie die Badewanne bis zum Überlauf füllen und sich dann genüsslich ins Badewasser legen. Ihr Körper verdrängt zwischen 50 l und 80 l Wasser, das völlig nutzlos durch den Überlauf verschwindet, ein teures und nutzlose Vergnügen. Legen Sie sich in die gefüllte Wanne und warten, bis kein Wasser mehr durch den Überlauf verschwindet. Steigen Sie aus der Wanne, nun sehen Sie welche Wassermenge Sie tatsächlich brauchen. Markieren Sie den Wasserstand mit einem Saughaken, dann wissen Sie beim nächsten Mal, wie viel Wasser Sie einfüllen müssen.
Weitere Sparmaßnahmen mit der Badewanne
- Alte Badewannen sind meist einfach große nahezu rechteckige Gebilde. Es werden Bereiche mit Wasser gefüllt, die vom Körper nicht benötigt werden. Moderne Badewannen sind körpergerecht geformt, es gibt nur Wasser in Bereichen, wo Sie es brauchen, die Wassermenge wird erheblich reduziert. Tauschen Sie bei Gelegenheit die alte Wanne gegen eine neue.
- Die gleiche Wassermenge können sie energiesparend in die Badewanne einfüllen. Es dauert seine Zeit, bis die Wanne gefüllt ist, das Wissen Sie. Wenn Sie erst heißes Wasser einfüllen und später Kaltes, kühl das warme Wasser deutlich länger ab, als wenn Sie erst Kaltes einfüllen und dann das Heiße. Auch das macht sich auf die Dauer bezahlt.
Natürlich ist Duschen immer sparsamer als Baden, aber wenn Sie auf das Wannenbad nicht verzichten mögen, dann reduzieren Sie wenigstens die Wassermenge, die Sie dafür brauchen.