Was zwischen Absage und Angebot entscheidet - darauf sollten Sie bei einer Bewerbung achten

Bewerbungsunterlagen entscheiden über Angebot oder Absage. Bewerbungsunterlagen entscheiden über Angebot oder Absage.
Ein Bewerbungsschreiben ist Ihre Visitenkarte und entsprechend wichtig, um ein gutes Stellenangebot zu erhalten. Für den, der es liest, repräsentiert es Sie als Person. Trotzdem persönliche Gespräche natürlich aussagekräftiger sind, sieben viele Unternehmen bereits unter den schriftlichen Bewerbungen gnadenlos aus. Aber worauf achten Firmen besonders und welche Fehler sollten vermieden werden? Was entscheidet letztlich über Angebot oder Absage?
Sonja Huysecom
11.05.2011 Sonja Huysecom
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Eine Absage vermeiden

  • Der beigefügte Lebenslauf sollte lückenlos und aussagekräftig sein. Ihr Werdegang muss nachvollziehbar, logisch dargestellt und nach Jahreszahlen sortiert sein. Ihre Schulbildung ist ebenso wichtig wie Ihre weitere Ausbildung, Ihr beruflicher Weg und zusätzliche Qualifikationen. Viele Unternehmen achten erst auf Form und Struktur und in zweiter Linie auf den Inhalt. Ein unübersichtlicher CV kann bereits eine Absage bedeuten, gerade dann, wenn es viele Bewerbungen gibt. Im Internet gibt es jede Menge Vorlagen und Hilfestellungen. Googeln Sie und Sie werden viele Informationen dazu finden.
  • Das geschriebene Wort ist nur einer der Orientierungspunkte für den jenigen, der Ihre Bewerbung liest. Den visuellen Eindruck Ihrer Person hinterlassen Sie mit einem guten Foto. Menschen reagieren mehr auf der Beziehungsebene, als auf der Sachebene. Das heißt, Körpersprache und Mimik sind sehr wichtig in Gesprächen. Besteht nicht die Möglichkeit einer persönlichen Kommunikation, lassen Sie Ihr Foto für sich sprechen. Das beigefügte Bild von Ihnen sollte professionell gemacht sein, sparen Sie nicht an falscher Stelle. Wenn Sie unterschiedliche Fotos machen lassen, können Sie im Anschluss Ihre Wirkung auf den Bildern hinterfragen und das beste daraus wählen. Was sagt Ihr Gesichtsausdruck und Ihre Körperhaltung über Sie aus?

Ein Angebot anpeilen

  • Womit Sie richtig gut punkten können, ist der Begleitbrief, den Sie Ihrem Lebenslauf beifügen. Denn wo Letzterer ausschließlich sachlich über Sie berichtet, können Sie hier auch Persönliches einfügen. Schreiben Sie über Ihre Stärken und darüber, was Sie für den angebotenen Posten qualifiziert. Lassen Sie Ihre Aussagen nicht zu steif wirken, sondern bleiben Sie auch in schriftlicher Form authentisch. Achten Sie darauf, nicht zu übertreiben und angeberisch zu wirken, denn dann werden Sie Ihr Ziel verfehlen und kein Angebot erhalten. Geben Sie Ihre Bewerbung, bevor Sie diese abschicken, noch jemandem Neutralen zum Querlesen. Würde er Sie einstellen? Woran würde er zweifeln?
  • Allerdings wird alle Mühe nichts bringen, wenn Ihr Bewerbungsschreiben nicht ordentlich ist. Unterschätzen Sie nicht die Wirkung von Eselsohren, schmuddeligem Papier, Flecken, einer abgenutzten Mappe oder sichtbaren Korrekturen. Es werden auch Kleinigkeiten wahrgenommen mit dem Ergebnis, dass Sie mit dem Stempel "schlampig" aussortiert werden. Das klingt hart, ist aber so. Seien Sie also peinlich genau und überprüfen Sie lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig die Optik der Unterlagen, die Sie absenden - sonst wird eine Absage nicht lange auf sich warten lassen. Der erste Eindruck zählt und diesen hinterlassen Sie mit dem Erscheinungsbild Ihrer Bewerbungspapiere.
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